Aus den Kommunenzurück

(GZ-13-2017) 
Aus den Kommunen
 Stadt und Landkreis Würzburg:
 
Erster regionaler Gesundheitsbericht 
 

Gesundheitsbericht

V.l.: Fachbereichsleiter Gesundheitsamt Dr. Joachim Löw, Geschäftsstellenleiter Christian Kretzschmann, Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Praktikantin Franziska Kreß und Landrat Eberhard Nuß. Bild: Georg Wagenbrenner

„Gesundheit ist das höchste Gut“. Dieser Leitsatz stand auch bei der Erstellung des ersten regionalen Gesundheitsberichtes für die Stadt und den Landkreis Würzburg stets im Fokus der Arbeit. Ziel der Berichterstattung ist es, die gesundheitliche Lage und Versorgung der Bevölkerung in der Region zu beschreiben und dabei nach Möglichkeit den vordringlichen Handlungsbedarf im Bereich der Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsversorgung aufzuzeigen. Den Gesundheitsbericht erstellte die Geschäftsstelle der Gesundheitsregion plus Stadt und Landkreis Würzburg. Nun wurden die ersten Exemplare an Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Landrat Eberhard Nuß und Gesundheitsamtsleiter Dr. Joachim Löw übergeben. 

Der Gesundheitsbericht 2016 für die Stadt und den Landkreis Würzburg besteht aus zwei großen Abschnitten. Im ersten Teil werden wesentliche Gesundheitsmerkmale (Indikatoren) der Bevölkerung, wie z.B. die Lebenserwartung, die Pflegebedürftigkeit oder die Anzahl der Einwohner pro Arzt, aufgezeigt.

Für die künftige Gesundheitsentwicklung ist die Förderung und Erhaltung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ein zentraler Aspekt. Daher wurde der Schwerpunkt im zweiten Teil des Berichtes auf die Kindergesundheit gelegt und liefert in der Folge u. a. einen Überblick über den Body-Mass-Index bei Schulanfängern, über die Impfquote für die 2. Masernimpfung und informiert über die Anzahl an Kinderärzten in Stadt und Landkreis Würzburg.

Insgesamt lässt sich zusammenfassen, dass sich die Gesundheitssituation und -versorgung in Stadt und Landkreis Würzburg als gut erweist, jedoch macht beispielsweise bereits die Altersstruktur der Ärztinnen und Ärzte deutlich, dass sich die Versorgungssituation in den kommenden Jahren – insbesondere in den Landkreisgemeinden – verändern wird. Der Bericht dient somit als Diskussionsgrundlage für einen konstruktiven Dialog aller Fachleute und Akteure, denen die Gesundheit in Stadt und Landkreis Würzburg ein Anliegen ist, auch um in der Folge aufgezeigte Gesundheitsprobleme bewältigen zu können.

Fortlaufende Berichterstattung im Blick

Im Rahmen ihrer Praktikumsbeschäftigung in der Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Würzburg war Franziska Kreß maßgeblich für die Erstellung des Berichtes verantwortlich. Die Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Würzburg strebt eine fortlaufende Gesundheitsberichterstattung an. Im zeitlichen Verlauf können so die Veränderungen der Indikatoren beobachtet und in der Folge durch frühzeitige Interventionen eine Sicherung der Gesundheitsversorgung angestrebt werden.

Nach der Übergabe des Gesundheitsberichtes erfolgt nun der Versand der gedruckten Exemplare an die Akteure aus dem Gesundheitswesen in Stadt und Landkreis Würzburg. Zudem werden die wichtigsten Aspekte im Sozialausschuss der Stadt sowie im Kreistag des Landkreises Würzburg vorgestellt.

Der Bericht ist auch unter www.gesundheitsregionpluswuerzburg.de/gesundheitsbericht online abrufbar

RED

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