Interviews & Gesprächezurück

(GZ-24-2020)
GZ-Interview mit BayernGrund Geschäftsführer Franz Schonlau
 

► GZ-Interview mit BayernGrund Geschäftsführer Franz Schonlau:

 

Die BayernGrund als „Bauamt auf Zeit“

GZ: Die BayernGrund ist seit einigen Jahren nicht nur mit den klassischen Erschließungsträgerschaften in den bayerischen Kommunen als Dienstleister etabliert, sondern nun auch als „Bauamt auf Zeit“ präsent. Wie sind Ihre Erfahrungen?

Schonlau: Aufgrund der Fülle an (Pflicht-)Aufgaben können die Verwaltungen bereits geplante Projekte oft nicht umsetzen. Neben den ausgeschöpften personellen Ressourcen kommen auch die Zwänge des kommunalen Haushaltsrechts ins Spiel, die dazu führen, die BayernGrund als Bauherrenvertreter ins Boot zu holen.

Franz Schonlau.
Franz Schonlau.

GZ: Wie gestaltet sich Ihre Unterstützung für ein kommunales Bauprojekt?

Schonlau: Entscheidet sich eine Kommune für unsere Dienstleistung, setzen wir an dem aktuellen Planungsstand an und führen das Projekt in die Umsetzung und zum Abschluss. Unter Einhaltung der jeweiligen Vergabegrundsätze kümmern wir uns um noch ausstehende Fachplaner, schreiben die einzelnen Gewerke aus und überwachen die Ausführungen. Selbstverständlich sind unsere Verträge fördermittelkonform. Nachdem wir als Bauherr im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages tätig sind, übernehmen wir auch die Vorfinanzierung der Baukosten.

GZ: Sind Sie personell entsprechend aufgestellt? Wie schaffen Sie die räumliche Nähe zu den Kommunen?

Schonlau: In den vergangenen Jahren hat die BayernGrund ganz bewusst ein interdisziplinäres Team für unsere Kommunen zusammengestellt. Wir verfügen nicht nur über jahrzehntelange Erfahrung in der klassischen Baubuchhaltung, sondern setzen vor Ort auch eigene Bauingenieure und -techniker ein. Darüber hinaus greifen wir bei Bedarf auf regionale Partner zurück. Durch unsere strategisch gelegenen Standorte können wir zeitnah vor Ort sein.

GZ: Welche Projekte begleiten Sie aktuell als „Bauamt auf Zeit“?

Schonlau: Neben einem großen Abwasserprojekt in Mittelfranken betreuen wir mehrere Kommunen bei der Neuerrichtung ihrer Kinderbetreuungseinrichtungen. Mittlerweile schätzen auch einige Rathäuser die Möglichkeit, den kommunalen Wohnungsbau mit der BayernGrund nach vorne zu bringen. Darüber hinaus werden wir regelmäßig angefragt, punktuelle VgV-Verfahren zu begleiten.

GZ: Ihr Blick in die Zukunft?

Schonlau: Die Aufgaben der Rathäuser sind unverändert umfangreich. Angesichts knapper personeller Ressourcen eröffnet das ‚Bauamt auf Zeit‘ die notwendigen Spielräume. Entsprechend bieten wir den kommunalen Entscheidern ein maßgeschneidertes Dienstleistungsportfolio für die anstehenden Aufgaben. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

 

 

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