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(GZ-14-2021)
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► Initiative „1.000 Schulen für unsere Welt“ erreicht wichtigen Meilenstein:

 

5 Millionen Euro für Bildung weltweit

 

Im Jahr 2018 wurde die Gemeinschaftsinitiative „1.000 Schulen für unsere Welt“ von den kommunalen Spitzenverbänden ins Leben gerufen. Initiator war Landrat Stefan Rößle, der im Landkreis Donau-Ries zunächst Spendenzusagen für 10 Schulbauprojekte in Afrika gewinnen konnte. Mittlerweile wurden viele weitere Projekte auf drei Kontinenten in über 20 Ländern umgesetzt.

Ziel der Gemeinschaftsinitiative „1.000 Schulen für unsere Welt“ der kommunalen Spitzenverbände ist es, mit der weltweiten Förderung von Bildung Armut zu verringern und Perspektiven vor Ort zu schaffen. Knapp drei Jahre nach ihrer Gründung erreicht die Initiative nun einen wichtigen Meilenstein. Für mittlerweile rund 150 Projekte wurden bisher Spenden in Höhe von 5 Millionen Euro generiert.

Spitzenreiter Landkreis Donau-Ries

Der Landkreis Donau-Ries bleibt dabei weiterhin Spitzenreiter, wenn es darum geht, Bildung und Chancengleichheit weltweit zu ermöglichen. Stolze 39 Projekte wurden durch Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen aus dem Landkreis finanziert. Von den erwähnten 5 Millionen Euro stammen rund 1,5 Millionen von Spendern aus dem Landkreis Donau-Ries.

„Die Initiative arbeitet nur mit Organisationen zusammen, die garantieren, dass die Spendengelder eins zu eins vor Ort ankommen“, bestätigt Landrat Stefan Rößle. Neben der Stiftung „Fly&Help“ von Rainer Meutsch, mit der bisher die meisten der Projekte umgesetzt wurden, sind auch verschiedene Vereine aus dem Landkreis, wie beispielsweise der Nördlinger Verein „Vier Steine für Afrika“ oder die in Maihingen ansässige „Uhola Village Foundation“ Teil der Initiative.

Aktuell darf sich die Initiative über ein weiteres Projekt freuen. Anlässlich der Verleihung des St.-Ulrichs-Preises, welchen Minister Dr. Gerd Müller jüngst in Berlin feierlich verliehen bekam (vgl. GZ 13/2021), gab dieser die Spende seines Preisgeldes für ein Schulbauprojekt in Togo bekannt. Der Bundesminister, welcher sich gleichzeitig als Schirmherr für „1.000 Schulen für unsere Welt“ engagiert, übernimmt gemeinsam mit seiner Frau die komplette Finanzierung eines soliden Schulgebäudes mit vier Klassenräumen sowie den dazugehörigen Sanitäranlagen.

Landrat Stefan Rößle, der zusammen mit einer Delegation aus dem Landkreis Dillingen an der Preisverleihung teilnahm, gratulierte dem Bundesminister und ist begeistert, dass die Ehrung des Ministers möglicherweise sogar noch den Anstoß für ein weiteres Schulprojekt gelegt hat. „Die Überlegungen des Dillinger Oberbürgermeisters Frank Kunz, im Nachgang an die Preisverleihung eine Spendeninitiative in Dillingen zum Bau einer Schule in Afrika zu starten, bestätigen uns darin, dass wir mit „1.000 Schulen für unsere Welt“ einen leicht zugänglichen, sinnvollen und effektiven Rahmen geschaffen haben, der es Kommunen ermöglicht, sich weltweit für mehr Chancengerechtigkeit einzusetzen“, freut sich Rößle.

 

 

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