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(GZ-20-2020)
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► Deutscher Mobilitätspreis 2020:

 

Bayerische Dominanz

 

Die zehn Sieger des Deutschen Mobilitätspreises 2020 stehen fest. Gemäß dem Jahresmotto „Intelligent unterwegs: Gemeinsam. Vernetzt. Mobil“ beweisen die von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ausgezeichneten Projekte, wie digitale Vernetzung dabei hilft, Mobilität noch sicherer, effizienter und nachhaltiger zu gestalten.

309 Unternehmen, Startups, Forschungseinrichtungen und Vereine haben sich um die Auszeichnung beworben, die in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben wurde. Eine Expertenjury aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik wählte die besten Projekte, darunter zahlreiche aus Bayern, aus.

Fahrerlose Fahrzeuge

Über eine Auszeichnung freuen darf sich die Fernride GmbH aus München mit ihrer Teleoperationslösung, die ermöglicht, dass fahrerlose Fahrzeuge Realität werden. Die Valeo Schalter und Sensoren GmbH, Driving Assistance Research Kronach wiederum wird geehrt für eine intelligente kontaktlose Ampelsteuerung, die hilft, Menschenansammlungen im Wartebereich von Fußgängerampeln zu vermeiden.

Die betternotstealmybike UG, Dachau, ist Preisträger für das Projekt „Upride – Fahrraddaten für die Planung“: Ein Tracker sammelt Radverkehrsdaten zu Nutzung und Zustand der Infrastruktur sowie Verkehrssicherheitsdaten, um Kommunen bei der Instandhaltung und zukunftssicheren Planung der Radverkehrsinfrastruktur zu unterstützen.

Die Software Virtual City@FMS der FMS Future Mobility Solutions GmbH, Gaimersheim, ermöglicht wiederum die Visualisierung und Simulation von Mobilitätskonzepten und verkehrlichen Schwerpunkten.

Das Projekt „Der RXX - digital und optimal vernetzt“ der Siemens Mobility/Erlangen und Dortmund steht schließlich für eine intelligente Wartung und Instandhaltung, die die Lebenszyklen der Rhein-Ruhr-Expresszüge ebenso verbessern wie den Service für Fahrgäste.

Sonderpreis Bürgerschaftliches Engagemant

Den erstmals in diesem Jahr vergebenen Sonderpreis für bürgerschaftliches Engagement im Mobilitätsbereich erhält das Netzwerk Women in Mobility (WIM).

Die Begründung der Jury: WIM setzt sich mit herausragendem Engagement bundesweit dafür ein, dass sich Frauen in der Mobilitätsbranche auf allen Ebenen vernetzen und sichtbar werden.

WIM möchte Frauen aus Unternehmen und Startups, Organisationen und Verbänden, aus Medien und Politik eine Plattform sein – zum Netzwerken, für gemeinsame Projekte, Kooperationen und Austausch. Durch dieses Engagement trägt das Netzwerk nachhaltig zu einer vielseitigen, starken und modernen Mobilitätsbranche bei.

DK

 

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