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(GZ-10-2020)
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► Die GlücksSpirale feiert Geburtstag:

 

50 Jahre Gewinn für die Menschen

 

1970 zur Finanzierung der Bauten für Olympia 1972 gegründet, ist die GlücksSpirale bis heute Geldgeber unzähliger weiterer Projekte für die Allgemeinheit. Über 2,2 Milliarden Euro flossen seit der ersten Ziehung am 25. April vor 50 Jahren in Wohlfahrt, Denkmalschutz und Sport.

In ihrer aktuellen Form bietet die GlücksSpirale jede Woche die Chance auf eine Rente von monatlich 10.000 Euro, 20 Jahre lang, und weitere Geldgewinne von bis zu 100.000 Euro. Mit der Zusatzlotterie „Die Sieger-Chance“ haben Spielteilnehmer die Chance auf eine Extra-Rente von 5.000 Euro monatlich – ab sofort für zehn Jahre. Außerdem gibt es Woche für Woche 3 x 1 Million Euro und 2 x 10.000 Euro zu gewinnen. Die öffentliche Ziehung der Gewinnzahlen erfolgt samstags bei Lotto Bayern in München.

Gewinnen können jedoch beileibe nicht nur die Spielteilnehmer – ca. 60 Millionen Euro fließen jährlich in zahlreiche Projekte, von denen die Allgemeinheit profitiert. Laut Friederike Sturm, Präsidentin von Lotto Bayern und Federführerin der GlücksSpirale im Deutschen Lotto- und Totoblock, „gingen an den Sport 770 Millionen Euro, die Wohlfahrt konnten wir mit 660 Millionen Euro unterstützen. Für den Denkmalschutz hat die GlücksSpirale 510 Millionen Euro bereitgestellt, für weitere gemeinnützige Projekte auf Länderebene 290 Millionen Euro.“

Um die Möglichkeiten ihrer individuellen Leistungssteigerung zu unterstützen, genießt die Förderung des Breitensports genauso hohe Priorität wie die Unterstützung der im Rampenlicht stehenden Spitzensportler. „Vom dörflichen Sportverein bis zu strahlenden Olympiasiegerinnen und -siegern hat die GlücksSpirale kleinen und großen Athleten dabei geholfen, Freude an gesunder Bewegung und sportlicher Leistung zu erfahren und ihren persönlichen Traum zu leben“, betont Alfons Hörmann, Präsident des DOSB.

Beitrag zu einem zukunftsfähigem Sozialstaat

Ziel aller Aktivitäten der Wohlfahrtsverbände ist die Verbesserung von Lebenslagen. Mit engagiertem sozialpolitischem Handeln tragen sie dazu bei, dass der Sozialstaat zukunftsfähig bleibt. Die sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege vertreten nach eigenen Angaben bundesweit über 90.000 Einrichtungen und Dienste mit über 1,3 Mio. Mitarbeitern und vielen ehrenamtlich Tätigen.

700 Hilfeberechtigte leben in der mit Zuschüssen der GlücksSpirale finanzierten Wohnanlage „Lindenhof“ in Herzogsägmühle im oberbayerischen Peiting. Das Wohndorf gehört zur Inneren Mission München der Diakonie München und Oberbayern. Nach den Worten von Gerda Hasselfeldt, Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, wurden seit 1976 mehr als 27.000 soziale Projekte in den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege unterstützt. „Sie wären ohne dieses Geld so nicht möglich gewesen.“

Jedes Jahr öffnen rund 7.500 Denkmale in über 2.700 Kommunen am „Tag des offenen Denkmals“. Vielerorts werden Führungen angeboten. Für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist dieser Tag Fest und Bestätigung zugleich. Schließlich bedarf es mühevoller Kleinarbeit, um eine große Zahl an Denkmalen zu erhalten. Das kostet Geld, will koordiniert und finanziert sein.

Die GlücksSpirale ist dabei ein unverzichtbarer Partner, wie folgendes Beispiel zeigt: Das Kloster Benediktbeuern ist eines der seltenen Beispiele einer noch fast völlig intakten barocken Großklosteranlage und damit von besonderer nationaler kultureller Bedeutung. Seit 2011 fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Sanierung der Fassaden, Dächer und Fenster.

„Unsere Städte und Landschaften werden geprägt durch ihre Baudenkmale, die unser Umfeld unverwechselbar machen. Vielfach benötigen die engagierten Eigentümer Hilfe und Unterstützung bei der Bewahrung dieses kostbaren Erbes“, unterstreicht Dr. Steffen Skudelny, Vorstand Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

„Dank der Mittel der GlücksSpirale konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz schon bei der Rettung vieler tausend Denkmale helfen. Sie bilden als spannende Wissensspeicher und Identifikationspunkte unser Geschenk an die Zukunft.“

DK

 

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