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Landkreis München: Erneute Begrünung Feldkirchens mit 20.000 Euro unterstützt
GZ-19-2014
Freitag, den 10. Oktober 2014 um 15:29 Uhr

Die Bürgerinitiative „Gegen den ALB-Traum“ freute sich über die großzügige Spende von Landrat Christoph Göbel, die dabei helfen soll, die Bäume der Gemeinde zu ersetzen, die wegen Befalls mit dem Asiatischen Laubholzbockkäfers gefällt wurden.




















Übergabe eines Spendenschecks - von links: Nikolaus Kraus, Karin Karner, Gabriele Gruber, Landrat Christoph Göbel, Alexander Zimmermann, Andreas Janson, Klaus Alt und Thomas Zimmermann. RED



Im Herbst 2012 war der Asiatische Laubbockholzkäfer in der Gemeinde Feldkirchen gefunden worden. Seither mussten unzählige, vor allem auch gesunde Bäume gefällt werden. Die Larven des widerstandsfähigen Käfers höhlen die Stämme nämlich von innen aus. Um den Käfer fachmännisch auszurotten, werden deshalb im Umkreis von 100 Metern eines befallenen Wirtsbaumes alle Bäume gefällt, anschließend gehäckselt und verbrannt. Allein in den letzten Wochen sind im Gemeindegebiet über 100 kerngesunde Bäume der Säge zum Opfer gefallen, insgesamt bereits über 700 Laubbäume.

Freude über die Spende bei der Bürgerinitiative

„Die zum Teil 100 Jahre alten Bäume stellen einen großen ökologischen Verlust dar“, betont Thomas Zimmermann von der Bürgerinitiative „Gegen den ALB-Traum!“, als Landrat Christoph Göbel der Bürgerinitiative den Spendenscheck überreicht.

„Mit den 20.000 Euro werden wir einen Teil der gefällten Bäume ersetzen“, freut sich Karin Karner von der Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt der gesunden Bäume und den Einsatz von alternativen Bekämpfungsmethoden einsetzt. Statt großflächiger Fällaktionen fordert sie den Einsatz von alternativen Bekämpfungsmitteln wie Baumimpfungen, flächendeckenden Lockstoff-Fallen oder dem Medikament Emamectin, das derzeit in der Schweiz bereits im Obstbau eingesetzt wird und in Versuchen in China bereits erste Erfolge erzielte.

Landrat Christoph Göbel fürchtet nun auch um Baumbestand in anderen Landkreisgemeinden. Die alternativen Methoden seien zwar noch nicht ausreichend erprobt, trotzdem müsse man nun wohl über alternative Bekämpfungsmethoden nachdenken, so Landrat Christoph Göbel.

Hoffnung auf baldiges Umdenken

„Je früher man die radikale Methode einstellt, weil man die Erkenntnis hat, dass es sich bei dem Asiatischen Laubholzbockkäfer nicht um ein lokales Phänomen handelt, desto besser. Die Maßnahme, im Umkreis von 100 Metern um einen befallenen Baum alle anderen, auch gesunden Bäume zu fällen, macht dann ja schlicht keinen Sinn mehr“, bemerkt der Landratsamtchef und hofft auf ein baldiges Umdenken beim zuständigen Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Nach Feldkirchen fürchtet nun auch die Gartenstadt Neubiberg um ihren vielfältigen grünen Baumbestand. Auch den Menschen in Salmdorf und Ottobrunn bereitet der eingeschleppte Schädling viele Sorgen. Ein erster Verdacht in Putzbrunn bestätigte sich dagegen nicht. RED

(Gz-19-2014)

 

 

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