Banner
Home - EDV / Büroorganisation - GZ-18-2013 - DATABUND: Konzentrierte kommunale Kompetenz
DATABUND: Konzentrierte kommunale Kompetenz
GZ-18-2013
Dienstag, den 01. Oktober 2013 um 03:00 Uhr
Über ihren geplanten Gemeinschaftsstand auf der Kommunale 2013 berichteten Ludwig Atzberger (LUA) und Ulrich Schlobinski (ULS) von DATABUND, dem Bundesverband der mittelständischen kommunalen IT-Dienstleister, im Gespräch mit der GZ.

6_-_atzberger_kopie 6_-_databund-schlobinski_kopie
Ludwig Atzberger.  RED                           Ulrich Schlobinski.  RED


GZ: Herr Atzberger, Herr Schlobinski, der DATABUND e.V. als Bundesverband der mittelständischen kommunalen IT-Dienstleister präsentiert sich erstmalig mit einem großen Gemeinschaftsstand auf der KOMMUNALE 2013 in Nürnberg. Warum?

LUA:
So ganz neu ist die Präsenz auf der KOMMUNALE natürlich nicht. Schon vor zwei Jahren waren mehrere unserer Mitgliedsunternehmen unter dem Dach der geoinform AG hier präsent.

ULS: Und nun erweitern wir die Zusammenarbeit mit der Nürnberg Messe und übertragen unser Konzept des DATABUND Gemeinschaftsstands auf die KOMMUNALE als bundesweit wichtigster Fachmesse. Das konzentrierte Fachwissen der 19 führenden kommunalen Softwarehersteller und IT-Dienstleister gebündelt mit den Fachdiskussionen des IT-Talk und der konstruktiven Gesprächsatmosphäre der DATABUND Lounge sind für die kommunalen Entscheidungsträger eine optimal gestaltete Informationsplattform.

GZ: Für die Kommunen scheint diese Bündelung der Kräfte ja sinnvoll, aber warum haben Sie vor 8 Jahren für mittelständische Unternehmen einen Verband gegründet?

ULS: Damals waren führende Softwarehersteller wie HSH, der Verlag für Standesamtswesen oder Telecomputer sowie IT-Dienstleister wie die gerade in Bayern sehr erfolgreiche komuna GmbH zu der Überzeugung gelangt, dass das in der Branche weit verbreitete „Einzelkämpfertum“ überwunden werden musste, um den anstehenden Anforderungen gewachsen sein zu können. Nach innen gerichtet betraf dies die Kommunikation zwischen einzelnen Unternehmen. Noch nie wurde sich in unserer Branche so intensiv ausgetauscht wie seit der Gründung des DATABUND. Nach außen sollten Unternehmens- und Verbandsinteressen gegenüber anderen Marktteilnehmern und der Politik gebündelt vertreten werden.

GZ: Um welche Interessen handelt es sich dabei genau?

ULS: Da geht es zum einen um technische Fragestellungen der kommunalen IT wie z.B. der Standardisierung von Datenkommunikation, die unter dem Dach des IT-Planungsrats bzw. als XÖV-Standardisierung sehr praxisfern betrieben wird. Aber auch bei gesellschaftlich relevanten Themen wie Datenschutz bzw. Datensicherheit vertritt der DATABUND die speziellen Interessen und Anforderungen der kommunalen Verwaltungen.

GZ: Herr Atzberger, welche Rolle spielen Sie als in Bayern bekanntes Gesicht in dem Bundesverband DATABUND?

LUA: Schon in meiner Zeit als Geschäftsführer eines bekannten bayerischen kommunalen Dienstleisters war die Vision der Integration der Produkte und der dafür notwendigen Kooperation der Softwarehersteller und Betreiber ein Leitbild für mein unternehmerisches Handeln. Diese  Vision fand ich im Rahmen des DATABUND verwirklichbar .

GZ: Ist denn eine konkrete Umsetzung dieser Vision realistisch?

LUA: Erste IT-Architekturen sind unter Mitwirkung mehrerer DATABUND-Mitglieder entstanden. Sie sind auf der Messe zu sehen und zu begutachten. Die mittelständischen kommunalen Softwarehersteller und IT-Dienstleister sind immer Motor des Fortschritts für die Kommunalverwaltung gewesen. Ich freue mich, ein Teil dieses Motors sein und diesen Visionen ein Gesicht geben zu können.

GZ: Klingt spannend. Was können wir denn zukünftig vom DATABUND erwarten?

LUA: Natürlich steht die Wahrung der Unternehmensinteressen unserer Mitglieder weiterhin im Vordergrund. Dabei werden wir auf Landes- und Bundesebene präsent bleiben und sind punktuell sogar in Brüssel aktiv. Darüber hinaus verstehen wir uns auch als Anwalt der Kunden unserer Mitgliedsunternehmen, den Kommunalverwaltungen, deren Interessen im IT-Bereich häufig nur ungenügend Berücksichtigung in der politischen Diskussion finden.

ULS: Und weiter gedacht setzen wir uns insbesondere mit den Kunden unserer Kunden, den Unternehmen und Bürgern dieses Landes auseinander. Wer hat sich bei der langjährigen intensiven und größtenteils erfolglosen Diskussion über eGovernment je wirklich Gedanken über deren Belange gemacht? Wer hat die Unternehmen bei der großen Geldverschwendung „einheitlicher Ansprechpartner“ nach ihren Wünschen und Zielen befragt?

Wir werden hier eine Diskussion anstoßen, deren Resultate sehr überraschend sein können.


GZ: Meine Herren, danke für dieses Gespräch. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf der Messe und bei Ihren weiteren Vorhaben.  RED

GZ-18-2013

 

GZ-Newsletter

Neues von Sabrina

Allgemeine Verunsicher- ung greift um sich, nach- dem es an diversen Orten in Bayern zu Anschlägen und Amokläufen kam. Der Bürgermeister lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Gerade jetzt sei es wichtig, das öffentliche Leben aufrecht zu erhal- ten und sich nicht ein- schüchtern zu lassen.  >>

GZ - Kolumne

Josef Mederer:
Faire Finanzierung der Jugendhilfe >
>

Sonderdrucke der GZ:

BreitbandForum

Bayerisches BreitbandForum

Der GZ-MarktPlatz

GZ-MarktPlatz

Die GZ bei ...

facebook2
youtube
gz-aktuell
gz-google_plus


spacer.png, 0 kB
spacer.png, 0 kB