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Bundesweiter eGovernment-Wettbewerb: Publikumspreis für Energie-Atlas Bayern
GZ-18-2012
Freitag, den 05. Oktober 2012 um 03:00 Uhr
Innovation und Modernisierung in Deutschlands Behörden

Die Sieger des 12. eGovernment-Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich stehen fest. Im Rahmen des 17. Ministerialkongresses zeichneten die Management- und Technologieberatung BearingPoint und der Netzwerktechnologieanbieter Cisco in Berlin sechs wegweisende Projekte in drei Kategorien aus. Dabei ging der Publikumspreis des E-Government-Wettbewerbes an das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit initiierte Projekt „Energie-Atlas Bayern“.


Mehr als 5.000 Votings gingen dieses Jahr beim Publikumspreis des E-Government-Wettbewerbs ein. Der Energie-Atlas Bayern ging als knapper Sieger aus dieser Abstimmung hervor. Das Projekt bietet ein Internet-Portal, das alle wesentlichen öffentlichen Informationen des Freistaates Bayern rund um das Thema Energie intelligent verknüpft, einheitlich aufbereitet und kostenlos zugänglich macht.

Die benutzerfreundliche Oberfläche bietet auf Grundlage einer interaktiven Landkarte viele verschiedene Informationen zu beispielsweise den Windgeschwindigkeiten im Jahresmittel in verschiedenen Höhen, der Sonnenscheindauer im Jahresmittel, den Eigentumsverhältnissen im Forstbereich (wichtig für Biomasse-Anlagen), den Wasserkraftanlagen und weiteren Bereichen. Dazu bekommt der Nutzer umfangreiche Informationen zu den jeweiligen Ansprechpartnern, Praxisbeispielen, Planungsgrundlagen und vielen weiteren Facetten der Energiegewinnung und –verbreitung. Der Energie-Atlas Bayern ist somit ein extrem hilfreiches Mittel für alle Akteure und Interessierte. Seitdem er vor gut einem Jahr online gegangen ist, greifen Tag für Tag über tausend Nutzer auf den Energie-Atlas zu, Tendenz steigend.

Laufende Aktualisierung

Der Energie-Atlas Bayern wird laufend aktualisiert und ergänzt. Geplant sind zum Beispiel zusätzliche Daten, z. B. zu Potenzialen bei Biomasse, eine Solarflächen- und Abwärmeinformationsbörse, Energiespeicherung und Smart Grids sowie eine erweiterte Recherche- und Auswertungsfunktion im Kartenteil inklusive Downloadmöglichkeit.

Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber zeigte sich hocherfreut über den Gewinn des Preises: „Der Energie-Atlas ist zentrales Werkzeug bei der Umsetzung der Energiewende. Die Auszeichnung für den Energie-Atlas Bayern zeigt, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern ein Angebot geschaffen haben, das aus Sicht unserer Nutzer sehr hilfreich ist und echten Mehrwert bietet.“ Auch der IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer, gratulierte der Umweltverwaltung zum Gewinn der eGovernment-Auszeichnung. „Es freut mich besonders, dass mit dem Energie-Atlas Bayern ein innovatives eGovernment-Projekt ausgezeichnet wurde, zu dem auch die Bayerische Vermessungsverwaltung mit ihrer Technikkompetenz entscheidend beigetragen hat.“

Als bester Lösungsbeitrag für ein gesellschaftliches Problem auf wirtschaftlichem Gebiet wurde das deutsch-polnische Telemedizinprojekt mit Telekonferenz ausgezeichnet. Durch den demografischen Wandel steigt nicht nur das Alter der Gesamtbevölkerung, sondern Mecklenburg-Vorpommern leidet zugleich an einer medizinischen Unterversorgung. Deshalb will das Projekt Telemedizin Pomerania grenzüberschreitend eine bessere Nutzung von medizinischen Kapazitäten erreichen, die durch eine Vernetzung kleinerer Krankenhäuser auf dem Land mit den größeren Krankenhäusern in Städten sowie mit Polen entsteht.

Bester Lösungsbeitrag für ein gesellschaftliches Problem in der Verwaltung ist das Projekt LippeJob-Interaktiv. Durch die Bereitstellung von mobilen Kommunikationsgeräten, wie Tablets für Arbeitssuchende, Arbeitsvermittler und Arbeitgeber wird die Jobvermittlung verbessert. Die bereitgestellte Technik ermöglicht unter anderem Video-Conferencing, die Erstellung digitaler Bewerbungsunterlagen oder auch Unternehmensdarstellungen oder Vorstellung von freien Stellen und Ausbildungsplätzen in filmischer Form. Der Jobvermittler erhält größtmögliche Transparenz über die Integrationsaktivitäten des Arbeitsuchenden und kann mobil Arbeitgeber und Jobsuchende miteinander in Verbindung bringen.

Transparenzdatenbank

Zum innovativsten eGovernment-Projekt wurde die Transparenzdatenbank in Österreich gekürt. Mit der Transparenzdatenbank plant Österreich die Schaffung eines IT-Systems, an das alle Gebietskörperschaften angeschlossen werden und in dem alle Leistungen der öffentlichen Hand wie zum Beispiel Förderungen, Transfers und Sozialversicherungsleistungen zentral erfasst und jederzeit von Bürgern, Unternehmen und NGOs abgerufen werden können.

Innovativstes eGovernment-Projekt 2012 ist „Bauleitplanung – Online-Beteiligung für Kommunen in Schleswig-Holstein“. Ziel des Projekts ist es, das formelle Beteiligungsverfahren der Träger öffentlicher Belange (TöB) in der gemeindlichen Bauleitplanung online über eine Internetplattform abzuwickeln. Hierzu gehören die Optimierung und Standardisierung des gesamten Beteiligungsprozesses, die vollständige, medienbruchfreie und digitale Abbildung aller Verfahrensschritte sowie Kostenreduzierung (Einsparungen bei Drucken und Kopien, effizientere Arbeitsprozesse).

Beste Online-Verwaltung

Zur besten Online-Verwaltung 2012 wurde schließlich die Stadt Dortmund gewählt. Sie deckt die fachlichen Basisanforderungen der Bürger und Unternehmen weitgehend ab und macht diese durch die Behördenrufnummer D115 und im Bereich „Führerschein beantragen“ zusätzlich über eine App zugänglich. Die einzelnen eGovernment-Services sind unterschiedlich ausgeprägt bis zur flächendeckenden Verfügbarkeit (zum Beispiel Wunschkennzeichen, Einwohnerparkausweis oder Beantragung von Personenstandsurkunden). Die Stadt Dortmund bietet barrierefreie Internetangebote, Single-Sign-On-Verfahren, wendet elektronische Signaturen an und nutzt verwaltungsübergreifende die sogenannten XÖV-Standards. DK


GZ-18-12

 

 

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