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(GZ-4-2017)
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► Autobahnen:
 
Verkehrsbelastung steigt weiter
 

Innenminister Herrmann will bedarfsgerechte Entwicklung

Die Verkehrsbelastung auf Deutschlands Autobahnen nimmt weiter deutlich zu. Dies bestätigen die jüngst veröffentlichten Ergebnisse der Straßenverkehrszählung für 2015.

 In Bayern ist der am stärksten belastete Streckenabschnitt die Autobahn A9 zwischen der Anschlussstelle Garching Süd und dem Autobahnkreuz München Nord, wo inzwischen täglich im Durchschnitt mehr als 153.000 Kraftfahrzeuge verkehren. Der Abschnitt mit der höchsten Schwerverkehrsbelastung liegt auf der A6 zwischen der Anschlussstelle Waidhaus und der Bundesgrenze zu Tschechien mit 14.200 Fahrzeugen täglich. Für Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann ist dies ein klares Signal, die bereits eingeschlagene Strategie einer bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Autobahnen
konsequent fortzuführen.

Dauerzählstellen

Zur Ermittlung der Verkehrsentwicklung auf den Bundesfern- und Landesstraßen führt die Bundesanstalt für Straßenwesen neben den ständigen Erhebungen an verschiedenen Dauerzählstellen alle fünf Jahre auch die Zählung des Straßenverkehrs im Gesamtnetz durch. Diese Untersuchung liefert Ergebnisse, die wesentliche Grundlage der Straßenplanung und der Planung verkehrsbeeinflussender Einrichtungen sowie für Sicherheitsanalysen und Emissionsberechnungen sind. Demnach ist die Verkehrsbelastung auf Autobahnen in 2015 gegenüber 2010 bundesweit um ca. acht Prozent gestiegen. Der in Deutschland am stärksten befahrene Autobahnabschnitt liegt auf der A3 zwischen dem Kreuz Köln-Ost und dem Dreieck Köln-Heumar, wo täglich im Durchschnitt mehr als 170.000 Kraftfahrzeuge verkehren.

Für den bayerischen Verkehrsminister sind die vorliegenden Ergebnisse auch die Bestätigung dafür, die Weiterentwicklung der Bundes- und Landesstraßen künftig in gleicher Weise wie die der Autobahnen voranzutreiben. Der Freistaat werde die vom Bund bereitgestellten Mittel entsprechend den Erfordernissen in die Erhaltung, den Um- und Ausbau der Straßen sowie in Neubaumaßnahmen zielgerichtet investieren, erklärte Herrmann.

rm

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