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(GZ-20-2016)
gz bundespolitik
Bayerns Wirtschaft:
 
Wachstumsmotor in Deutschland
 
Staatsministerin Ilse Eigner

Staatsministerin Ilse Aigner: „Bayern ist Deutschlands Wachstumsmotor. Eine solche Bilanz kann kein einziges anderes Land auch nur ansatzweise aufweisen."

Bayerns Wirtschaft ist im ersten Halbjahr 2016 Wachstumsspitzenreiter aller deutschen Länder und wird auch im zweiten Halbjahr überdurchschnittlich wachsen. Diese Prognose gab Wirtschaftsministerin Aigner jüngst im Kabinett ab. Mit einem Plus von 3,3 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem 1. Halbjahr 2015 liegt Bayern deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 2,3 Prozent.

Auch die mittel- und langfristige Betrachtung zeigt, dass das Wachstum dauerhaft und dynamisch ist. So war Bayern im Fünf-Jahres-Zeitraum 2010/2015 mit +12,3  Prozent Wachstum, im 15-Jahreszeitraum 2000/2015 mit +27,7 Prozent Wachstum und im 20-Jahres-Zeitraum 1995/2015 mit + 46,7 Prozent Wachstum jeweils Wachstumsspitzenreiter und liegt nur im 10-Jahres-Zeitraum 2005/2015 auf Platz 2 hinter Berlin.

Ministerin Aigner: „Bayern ist Deutschlands Wachstumsmotor. Eine solche Bilanz kann kein einziges anderes Land auch nur ansatzweise aufweisen. Dabei ist das Wachstum natürlich kein Selbstzweck. Wichtig ist, dass die wirtschaftliche Dynamik auch bei den Menschen ankommt. Beste Beschäftigungschancen, überdurchschnittliche Einkommen und die niedrigste Arbeitslosigkeit unter allen Ländern zeigen: Von der enormen wirtschaftlichen Dynamik profitieren die Menschen in allen Landesteilen des Freistaates.“

Gründerland mit effektiver Ansiedlungspolitik

Neben der soliden bayerischen Wirtschaft sind nach den Worten der Ministerin drei Faktoren dafür entscheidend, dass Bayern Spitzenreiter bleibt: „Erstens ist Bayern als Gründerland erfolgreicher als andere Bundesländer. Dieses Potenzial werden wir weiter nutzen. Zweitens bietet Bayern auch für internationale Unternehmen beste Bedingungen. Durch unsere erfolgreiche Ansiedlungspolitik fördern wir Investitionen und schaffen Arbeitsplätze. Und drittens sind wir als Innovationsstandort führend. Mit 32 Prozent stammen bundesweit die meisten Patentanmeldungen aus Bayern. Um Innovationen noch gezielter zu unterstützen, werden wir den Anteil der Forschungs- und Entwicklungsausgaben, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, auf 3,6 Prozent erhöhen. Durch den Wachstumsplan Bayern - Weltspitze mit BAYERN DIGITAL, den das Kabinett bei der Klausur in St. Quirin verabschiedet hat, lösen wir einen weiteren Modernisierungsschub aus und machen Bayerns Wirtschaft fit für die Digitalisierung.“

Die Wirtschaftsministerin zeigte sich optimistisch, dass sich die wirtschaftliche Dynamik in Bayern auch in der zweiten Jahreshälfte 2016 fortsetzt. So bewegt sich das ifo-Geschäftsklima nach wie vor auf hohem Niveau und Auftragseingänge, Produktion und Umsatz im verarbeitenden Gewerbe liegen deutlich über dem Vorjahresniveau.

Laut Bayerischem Industrie- und Handelskammertag sind die Unternehmen mit ihrer aktuellen Geschäftslage so zufrieden wie noch nie seit Beginn der Umfrage vor 23 Jahren.

RED

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