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(GZ-24-2018)
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► Bayerns Gesundheitsministerin Huml überreicht:

 

Bayerischer Hospizpreis

 

Auszeichnung der Bayerischen Stiftung Hospiz für herausragendes Engagement

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml überreichte in Würzburg den diesjährigen Bayerischen Hospizpreis der Bayerischen Stiftung Hospiz (BSH). Mit dem Preis werden herausragendes Engagement im Ehrenamt sowie beispielhafte Projekte aus dem Bereich der Hospizarbeit gewürdigt. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Rosemarie Wechsler vom Elisabeth-Hospiz-Verein Dachau (Stiftungspreis Ehrenamt) und an die Kirchenband „Variabel“ (Stiftungspreis Projekt) der Pfarrei Litzendorf im Erzbistum Bamberg. Außerdem wurde der ehemalige Vorsitzende des BSH-Stiftungsrates, Dr. Thomas Binsack, mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet.

Huml betonte anlässlich der Verleihung: „Alle, die sich in der Hospiz- und Palliativversorgung engagieren, machen unsere Gesellschaft menschlicher. Dafür verdienen sie unseren Respekt und unsere Hochachtung. Ohne die vielen ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter wäre eine ganzheitliche Sterbebegleitung, wie wir sie in Bayern haben, nicht möglich.“

Die Ministerin betonte in ihrer Laudatio für die Preisträgerin Rosemarie Wechsler: „Als langjährige ehrenamtliche Geschäftsführerin des Elisabeth-Hospizvereins Dachau trieb Frau Wechsler die Hospizbewegung wesentlich voran – insbesondere durch ihre unermüdliche Netzwerkarbeit vor Ort. Für ihren selbstlosen Einsatz im Dienste von schwerstkranken und sterbenden Menschen verleiht die Bayerische Stiftung Hospiz Frau Rosemarie Wechsel den Hospizpreis ‚Ehrenamt im Jahre 2018‘.“

Als einen der „Väter der Bayerischen Stiftung Hospiz“ würdigte die Ministerin den diesjährigen Ehrenpreisträger Dr. Thomas Binsack. Huml unterstrich: „Mit Beharrlichkeit, Tatkraft und unermüdlichem Wirken hat Thomas Binsack die Hospiz- und Palliativbewegung vorangetrieben. Sowohl in seiner beruflichen Tätigkeit als auch als Vorsitzender des Stiftungsrates der Bayerischen Stiftung Hospiz hat er stets ein Augenmerk auf die Zusammenarbeit aller Akteure gelegt. Die gute Verbindung von ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen und die Vernetzung von verschiedensten Professionen sind ihm besondere Anliegen.“

Mit dem Stiftungspreis Projekt wurde die Band „Variabel“ der Pfarrei Litzendorf im Erzbistum Bamberg ausgezeichnet. Die Ministerin betonte: „In besonderer Weise fördern die Musiker der Band ‚Variabel‘ die Hospizarbeit in Bayern.

Bei zahlreichen Benefizkonzerten sammelt ‚Variabel‘ Spenden, die der örtlichen Hospizarbeit zugutekommen. Durch ihre Musik vermittelt die Kirchenband einen Zugang zu den Themen Tod und Trauer, indem sie das Leben bis zuletzt mit Empathie und Sympathie für Sterbende und ihre Angehörigen nahe bringt und erreicht so insbesondere auch die jüngere Generation. Dieser Botschafterdienst für die Hospizidee wurde in den letzten Jahren Mittelpunkt ihres musikalischen und künstlerischen Schaffens. Wir freuen uns daher sehr, dass wir ‚Variabel‘ für das Projekt ‚Lebensfarben‘ mit dem Bayerischen Hospizpreis 2018 auszeichnen können.“

www.bayerische-stiftung-hospiz.de

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