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(GZ-18-2017)
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► Innenminister Herrmann übergibt 83 neue Einsatzfahrzeuge:
 
Weitere 15,3 Millionen Euro für Katastrophenschutz
 

GZ 18 blaulichtempfang

Blaulichtempfang in Mühldorf am Inn. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (3. v. l.) übergab 83 neue Einsatzfahrzeuge des Katastrophenschutzes. Rechts im Bild: StaatskanzleiMinister Dr. Marcel Huber. Aufnahme: Christoph Schedensack

Für Innenminister Joachim Herrmann hat die Sicherheit der Bevölkerung in Bayern einen sehr hohen Stellenwert. Um diese zu gewährleisten sei u. a. auch ein gut ausgerüsteter und starker Katastrophenschutz erforderlich. In diesem Jahr habe der Freistaat mehr als 9,7 Millionen Euro für eine moderne Ausrüstung der bayerischen Einsatzorganisationen ausgegeben, erklärte der Minister anlässlich der Übergabe von 83 neuen Einsatzfahrzeugen für den Katastrophenschutz.

Laut Herrmann unternehme der Freistaat im Katastrophenschutz schon seit vielen Jahren große Anstrengungen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, was das im Doppelhaushalt 2009/2010 aufgelegte mehrjährige Beschaffungs- und Investitionsprogramm mit einem Volumen von 40 Millionen Euro belege. Dadurch sei bereits in den vergangenen Jahren die Ausstattung des Katastrophenschutzes weiter verbessert worden. Hiervon profitierten insbesondere die Menschen in Notfällen.

Darüber hinaus habe die Staatsregierung ein neues „Sonderinvestitionsprogramm Hochwasser“ ins Leben gerufen, mit dem eine optimale Ausrüstung zur Bekämpfung von Hochwasser gewährleistet werde. Aus diesen beiden Programmen resultierten die 9,7 Millionen Euro für die Anschaffung moderner Fahrzeuge. Zu den Neuanschaffungen gehörten u. a. 19 Mannschaftstransportwagen der Wasserrettung samt Anhängern sowie verschiedene Gerätewagen. Zudem seien mit Bundesmitteln von mehr als 5,6 Millionen Euro für den Zivilschutz u.a. fünf Gerätewagen für Dekontaminationseinsätze, acht Löschgruppenfahrzeuge sowie 14 Schlauchwagen des Katastrophenschutzes finanziert worden, führte Herrmann weiter aus.

Schließlich verwies der Innenminister noch auf die positive Entwicklung der Personalsituation in Bayern, wo inzwischen rund 470.000 Einsatzkräfte bei den Feuerwehren, den freiwilligen Hilfsorganisationen und dem Technischen Hilfswerk ihren Dienst leisteten. Davon seien ca. 450.000 Helfer ehrenamtlich tätig, womit Bayern eine Spitzenstellung hinsichtlich der Ehrenamtsquote einnehme. Bei ihren Einsätzen hätten die Hilfskräfte stets mit großem Engagement agiert und auch in den schwierigsten Situationen Augenmaß sowie besonnenes, aber auch konsequentes Handeln bewiesen, hob Herrmann hervor.

rm

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