Kommunalverbändezurück

(GZ-7-2019)
gz kommunalverbaende

► Teil des Kreislaufs:

 

Arbeitgeberkampagne für neue Müllfahrer

 

Zusammen mit acht Mitgliedsbetrieben hat der Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen eine Kampagne gestartet, um für den Beruf des Kraftfahrers in der Entsorgungsbranche zu werben. Denn die offenen Stellen sind immer schwerer zu besetzen. Bei der Auftaktveranstaltung stellten die Betriebe zusammen mit dem Verband die Website und Flyer, sowie den Imagefilm und weitere geplante Maßnahmen vor, die auf die Vorteile der Beschäftigung in der Entsorgung hinweisen.

Unter dem Motto „Teil des Kreislaufs“ wirbt die Initiative für den Beruf des Kraftfahrers in der  Entsorgungsbranche. Bild: vbs
Unter dem Motto „Teil des Kreislaufs“ wirbt die Initiative für den Beruf des Kraftfahrers in der Entsorgungsbranche. Bild: vbs

Unter dem Motto „Teil des Kreislaufs“ macht die Initiative darauf aufmerksam, dass es längst nicht mehr nur darum geht, Müll abzuholen und auf der Deponie abzuladen. Kreislaufpiloten liefern hochwertige Rohstoffe an die Industrie und führen sie somit dem Recycling-Kreislauf zu. Weil diese Fachkräfte dringend gesucht werden, sensibilisieren der VBS und die beteiligten Unternehmen – Ehgartner Entsorgung, Friedrich Hofmann Betriebsgesellschaft, Rudolf Ernst Städtereinigung, Knittel Städtereinigung, Veolia Umweltservice, HEINZ Entsorgung, REMONDIS, Wittmann Entsorgungswirtschaft – für die vielen Vorteile, die der Beruf mit sich bringt.

„Wir stellen in Gesprächen mit Bewerben immer wieder fest, dass es vor allem die attraktiven, festen Gehälter und die geregelte Arbeitszeiten sind, mit denen die privaten Entsorger punkten“, sagte VBS-Präsident Otto Heinz. „Wer einen Lkw-Führerschein hat, aber trotzdem den Feierabend mit Familie und Freunden verbringen will, ist als Kreislaufpilot bestens aufgehoben.“ Doch auch für Umsteiger bietet das Projekt Kreislaufpiloten Optionen: Einige Unternehmen haben betriebsinterne Fahrschulen gegründet und unterstützen Mitarbeiter bei der Fortbildung.

„Fakt ist: Die Entsorgungswirtschaft ist auf Umsteiger angewiesen. Und dieser Bedarf lässt sich nicht ausschließlich mit deutschen Arbeitnehmern decken. Unserer Branche ist auch auf die Integration ausländischer Fachkräfte angewiesen“, betont Heinz.

Unter www.kreislaufwirtschaft.bayern stellen die Initiatoren den Beruf des Kreislaufpiloten und die Vorteile der Beschäftigung in der privaten Entsorgung vor. In Bayern ist die Entsorgungswirtschaft mittelständisch geprägt – entsprechend handelt es sich auch bei den teilnehmenden Betrieben überwiegend um traditionsreiche, etablierte Familienunternehmen, die Fahrer suchen, mit denen sie partnerschaftlich zusammenarbeiten können.

Interessenten, die sich für den Beruf begeistern können, haben die Möglichkeit, online Interviews mit Mitarbeitern anzusehen, zusätzliche Informationen herunterzuladen und direkt mit den privaten Entsorgen Kontakt aufzunehmen.

 

GemeindeZeitung

Kommunalverbände

AppStore

TwitterfacebookinstagramYouTube

Google Play

© Bayerische GemeindeZeitung

Hinweis zu Cookies

Die Bayerische GemeindeZeitung möchte Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Sie können Cookies blockieren und löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen entsprechend ändern. Weitere Informationen finden Sie im Impressum.

Weiter