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(GZ-6-2017)
Kommunale Praxis
2. Bayerisches InfrastrukturForum:
 
Mehrwert durch Nachhaltigkeit
 
Mit attraktiven Highlights wie einem Live Hacking-Vortrag zum Thema „Spionageattacken auf die deutsche Industrie“ wartete das 2. Bayerische InfrastrukturForum der Bayerischen GemeindeZeitung in München auf. Zahlreiche Besucher aus bayerischen Kommunen konnten sich unter anderem über Kommunalen Hoch- und Tiefbau, Verkehrs- und Leitungsinfrastruktur sowie so genannte weiche Standortfaktoren und deren günstigste Finanzierung informieren.

6 2017 BIF
Fachveranstaltung der Bayerischen GemeindeZeitung in München

In den Räumen des Bayerischen Bauindustrieverbands fanden die verantwortlichen Repräsentanten aus Bayerns Gemeinden, Städten, Landkreisen und Bezirken die exakt auf ihren Bedarf zugeschnittenen Lösungsangebote. Hochkarätige Referenten diskutierten mit den Gästen ihre jeweiligen Fachgebiete, zudem konnte das erneut von Andrea Bräu souverän moderierte und filmisch von TV Bayern begleitete Forum knapp zwei Dutzend Partner bzw. qualitativ hervorragende Aussteller für sich gewinnen.

Hochkarätige Referenten

Die hochkarätigen Referenten Christian Wunderlich / Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Ra-fael Fedler / NSIDE ATTACK LOGIC GmbH, Bertram Kölsch / BayWa Energie Dienstleistungs GmbH, Clemens Graf von Wiser, Youssef Fahd und Thomas Fuchs / UniCredit Bank AG, Julia Osterried / Lehrstuhl für Bauprozess-management und Immobilienentwicklung TU München, Dr. Burkhard Seizer / Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH, Günter Müller-Czygan / HST Systemtechnik GmbH & Co. KG, Maximilian Böltl / Erster Bürgermeister Kirchheim bei München, Dr. Johannes Böhm / amplus AG sowie Christian Neus / Amprion GmbH boten den Gästen wertvolle Entscheidungshilfen bei ihren individuellen Fragen.

Lockerung des Anbindegebots

Ministerialdirigent Christian Wunderlich aus dem Bayerischen Heimatministerium berichtete über die Fortentwicklung des Landesentwicklungsprogramms in Bayern. Ein Bestandteil ist die Lockerung des sogenannten Anbindegebots. Demnach dürfen an Autobahnausfahrten und vierspurigen Straßen sowie an Bahnlinien künftig Industriegebiete auf der grünen Wiese entstehen. Auch für interkommunale Gewerbegebiete und für große Freizeit- und Tourismus-projekte gibt es Lockerungen.

In ihrer Begrüßung hatte GZ-Verlegerin Theresa von Hassel darauf hingewiesen, welch großen Stellenwert die Schaffung von gleichwertiger - nicht gleichartiger – Lebensqualität im bayerischen Flächenstaat einnimmt. „Wenn es Ihnen gelingt, Ihre vielfältig verflochtenen Infrastruktureinrichtungen in einem ganzheitlichen Ansatz sinnvoll und nachhaltig zu gestalten, dann schaffen Sie mit der Infrastruktur in Ihrer Region ein Mehr an Lebensqualität für Ihre Bürgerinnen und Bürger“, so von Hassel an die Adresse der Kommunalvertreter.

Positionspapier zum Thema „Bayern Mobilität 2030“

An einem neuen Positionspapier zum Thema „Bayern Mobilität 2030“ arbeitet derzeit eine auf Initiative des bbiv ins Leben gerufene Expertenkommission, bestehend aus namhaften Fachleuten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verkehrsunternehmen, Verbänden und Politik. Entwickelt werden Wege und Handlungsfelder für eine zukunftsgerichtete Verkehrspolitik. Laut Dr. Josef Wallner, Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Bayerischen Bauindustrieverband, soll das Forderungspapier dem Landtag im Juli vorgelegt werden.

In Ausgabe 09/2017 der Bayerischen GemeindeZeitung, die am 5. Mai erscheint, wird eine Sonderdokumentation der Veranstaltung veröffentlicht.

Unter www.bayerisches-infrastrukturforum.de stehen die Vorträge bereits zum Download bereit.

DK

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