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(GZ-7-2017)
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Würzburger Wirtschaftsdialog 2017:
 
Digitalisierung, Gründerszene und 5,2 Millionen Euro

Der von der Stadt Würzburg organisierte 2. Würzburger Wirtschaftsdialog stand unter dem Oberthema „Digitalisierung und Wirtschaft 4.0“. Einer der Höhepunkte des Abends war die Übergabe eines millionenschweren Förderbescheids für das neue Zentrum für Digitale Innovationen (ZDI) Mainfranken durch Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner.

„Wir haben den Würzburger Wirtschaftsdialog im letzten Jahr als besondere Gelegenheit zum Meinungs- und Informationsaustausch ins Leben gerufen. Darüber hinaus soll die Veranstaltung auch ein Zeichen unserer Wertschätzung der regionalen Wirtschaft sein“, betonte eingangs Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt vor rund 220 Gästen aus Mainfrankens Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung.

Den Wandel gestalten

Ehrengast Ilse Aigner hob in ihrer Rede hervor: „Wir müssen den digitalen Wandel annehmen und gestalten.“ Deshalb habe der Freistaat das bundesweit beispiellose Programm „Bayern Digital“ ins Leben gerufen. 80 Millionen Euro aus dem insgesamt zwei Milliarden Euro schweren Fördertopf zielen auf die Implementierung von digitalen Gründerzentren. Über 5,2 Millionen Euro aus diesem Bereich werden in den kommenden Jahren auch nach Mainfranken fließen.

Leuchtturmprojekt für die mainfränkische Wirtschaft

Das Geld wird dem Aufbau des Zentrums für Digitale Innovationen (ZDI) Mainfranken dienen. Das Leuchtturmprojekt soll die Digitalisierung in der regionalen Wirtschaft weiter ankurbeln, indem es Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen noch besser miteinander vernetzt. Neben der Organisation von Workshop-, Netzwerk- und Fortbildungsveranstaltungen wird sich das Zentrum in den kommenden Jahren auch in drei Gebäuden im Würzburger Stadtteil Hubland manifestieren: dem Ideenlabor, dem Gründerlabor und dem Inkubator.

Ergebnis einer mustergültigen Kooperation

„Die Digitalisierung bringt auch in das Gründungsgeschehen eine nie dagewesene Bewegung. Im ZDI Mainfranken bündelt eine ganze Region ihre Gründerdynamik“, lobte Ministerin Aigner. Generell zeigte sie sich begeis-tert von dem in diesem Projekt demonstrierten mainfränkischen Kooperationsfähigkeit. So genießt das ZDI Mainfranken auf der regionalpolitischen Ebene nicht nur die Unterstützung der Stadtoberhäupter in Bad Kissingen, Schweinfurt und Würzburg, sondern auch die Landräte der Region stehen voll hinter dem Vorhaben. Es handelt sich um eine Regionalinitiative.

Partner des ZDI

Zentrale Partner des ZDI Mainfranken auf der operativen Ebene sind die Würzburger Universität, die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, die IHK Würzburg-Schweinfurt, das Rhön-Saale Gründer- und Innovationszentrum, das Technologie- und Gründerzentrum Würzburg, das Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) Würzburg sowie das Gründer-, Innovations und Beratungszentrum Schweinfurt. Auch die Region Mainfranken GmbH unterstützt das Vorhaben. Hinzu kommen 33 mainfränkische Firmen, die als Sponsoren einen großen Teil der Finanzierung des Zentrums sicherstellen. Die Federführung liegt beim Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing der Stadt Würzburg und dem IGZ Würzburg. Stellvertretend für all diese Beteiligten durfte Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt beim Würzburger Wirtschaftsdialog den Förderbescheid über genau 5.227.415,07 Euro für das ZDI Mainfranken aus der Hand der Ministerin entgegennehmen.

RED

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