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(GZ-21-2016)
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Schnelles Internet im Landkreis Günzburg:
 
Förderbescheide des Bundes
 
Im Beisein der hiesigen Bundestagsabgeordneten Dr. Georg Nüßlein und Katrin Albsteiger (beide CSU) überreichte der für den Breitbandausbau zuständige Bundesminister Alexander Dobrindt in Berlin dem Bürgermeister der Gemeinde Dürrlauingen und Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaft Haldenwang, Edgar Ilg, stellvertretend auch für andere Gemeinden aus dem Landkreis Günzburg Förderbescheide des Bundes für den Ausbau des schnellen Internets.

21 2016 schnellesinternet

Von links: Bundesminister Alexander Dobrindt, Bürgermeister Edgar Ilg, MdB Dr. Georg Nüßlein, MdB Dr. Karlheinz Brunner und MdB Katrin Albsteiger bei der Übergabe der Förderbescheide. RED

Erneut waren im aktuellen Antragsverfahren zehn Gemeinden aus dem Landkreis erfolgreich: Je 50.000 Euro für Planungs-, Beratungs- und Antragskosten gehen im Günzburger Raum an alle Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft Haldenwang, also an die Gemeinde Haldenwang selbst, sowie an die Gemeinden Dürrlauingen, Winterbach, Landensberg und Röfingen. Ebenfalls 50.000 Euro erhalten aus dem Landkreis die Gemeinden Aichen, Breitenthal, Ebershausen, Waltenhausen und der Markt Ziemetshausen. Aus dem benachbarten Landkreis Neu-Ulm war die Stadt Illertissen im ersten Antragsverfahren ebenfalls mit 50.000 Euro erfolgreich.

Ambitioniertes Ziel

In einem zweiten Schritt können sich diese sowie die anderen bisher erfolgreichen Kommunen um Fördermittel für die eigentlichen Ausbaukosten bewerben. Das können pro Projekt maximal 15 Millionen Euro sein. Insgesamt stellt der Bund für den beschleunigten Ausbau des Turbo-Internets in eher unterversorgten Regionen vier Milliarden Euro bereit, wie die Abgeordneten Nüßlein und Albsteiger erläutern. Ziel soll es sein, bis zum Jahr 2018 einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde vorzuhalten.

„Wir freuen uns, dass unsere schwäbischen Gemeinden, ihre Bürgermeister und Breitbandpaten so aktiv sind beim Thema Breitbandausbau. In Schwaben haben wir längst erkannt, dass der Zugang zum schnellen Internet nicht nur ein gehöriges Plus an Lebensqualität und Teilhabe an der heutigen Informationsgesellschaft bedeutet, sondern auch ein für die Unternehmer sehr wichtiger Standortfaktor für die Firmen ist. Das unterstützen wir, wo immer es geht“, so die CSU-Politiker Nüßlein und Albsteiger nach der feierlichen Übergabe der Förderbescheide im Berliner Bundesministerium.

Bürgermeister Ilg: „Dass ich die Förderbescheide für die Verwaltungsgemeinschaft Haldenwang von Bundesminister Dobrindt persönlich entgegennehmen durfte, war mir eine Freude und Ehre zugleich. Mit diesen und hoffentlich weiteren Fördergeldern werden wir eine lückenlose Versorgung mit Hochgeschwindigkeitsinternet auch außerhalb der Verteilerkästen in den Ortschaften bekommen. Das ist für alle Gemeinden essentiell, um am Ball der Zeit zu bleiben und nicht von den technischen Entwicklungen abgehängt zu werden. Breitband ist nicht nur für die Bürger als Privatpersonen unverzichtbar, sondern auch bei der Ansiedelung von Gewerbe, beim Verkauf von Bauplätzen, für Schulen und Behörden. Vieles geht ohne Internet. Aber ohne Internet geht heute vieles nicht mehr“, so Bürgermeister Ilg.

Freude auch beim Rathauschef der Gemeinde Oberrieden aus dem Landkreis Unterallgäu, Robert Wilhelm: Er erhielt einen Förderbescheid des Bundes in Höhe von 50.000 Euro. Mit dem Geld kann die Gemeinde Planungs-, Beratungs- und Antragskosten für ihren Breitbandausbau finanzieren. Bürgermeister Wilhelm: „Ich freue mich für die Bürger in Oberrieden, dass wir in Zukunft Breitband-Leistungen von dann 100 Mbit pro Sekunde bereitstellen können.“

RED

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