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(GZ-21-2016)
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Bayerische Förderbescheide:
 
 Schnelles Internet für zahlreiche Kommunen
 

Der Ausbau von schnellem Internet ist spürbar angelaufen. Erneut konnten Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder sowie Finanzstaatssekretär Albert Füracker in jüngster Zeit zahlreiche Breitband-Förderbescheide an bayerische Kommunen vergeben. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, lautete Söders Appell.

Aus Schwaben erhielten 43 Gemeinden insgesamt 17,6 Millionen Euro Förderung. Mit 319 Gemeinden befinden sich dort 94 Prozent im Förderverfahren. 164 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 61,2 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von insgesamt 232,95 Millionen Euro für Schwaben ist aber noch offen.

16 Gemeinden aus Niederbayern konnten sich über insgesamt 6,6 Millionen Euro Förderung freuen. Mit 256 Gemeinden befinden sich in Niederbayern 99 Prozent im Förderverfahren. 220 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 88,2 Millionen Euro zugesagt. Ein großer Teil der Fördermittel von maximal rund 216,67 Millionen Euro für Niederbayern ist noch offen.

Aus Oberbayern bekamen 48 Gemeinden insgesamt eine Förderung in Höhe von 16,2 Millionen Euro. Mit 461 Gemeinden befinden sich in Oberbayern 92 Prozent im Förderverfahren. 221 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 73,1 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 365 Millionen Euro für Oberbayern ist noch offen.

Großteil der Fördermittel ist noch offen

Aus Mittelfranken wurde 23 Gemeinden eine Fördersumme in Höhe von 7,8 Millionen Euro zugesprochen. Mit 202 Gemeinden befinden sich in Mittelfranken 96 Prozent im Förderverfahren. 145 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 55,4 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 148,65 Millionen Euro für Mittelfranken ist aber noch offen.

29 Gemeinden aus Unterfranken erhielten insgesamt 6,8 Millionen Euro Förderung. Mit 291 Gemeinden befinden sich hier derzeit 94 Prozent im Förderverfahren. 192 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt mehr als 55,1 Millionen Euro zugesagt. Ein großer Teil der Fördermittel von maximal 192,25 Millionen Euro für Unterfranken ist noch offen.

Aus der Oberpfalz wurden 30 Gemeinden mit 9,5 Millionen Euro Förderung bedacht. Mit 222 Gemeinden befinden sich in der Oberpfalz bereits 98 Prozent im Förderverfahren. 190 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 85 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 180 Millionen Euro für die Oberpfalz ist aber noch offen. „Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet in der Oberpfalz bereits von 46 auf 60,4 Prozent der Haushalte“, hob Füracker hervor.

Fünf Gemeinden aus Oberfranken – Walsdorf, Eckersdorf, Niederfüllbach, Wiesenttal und Lichtenberg – freuen sich nunmehr über insgesamt rund 721.000 Euro Förderung. Alle 214 Gemeinden befinden sich in Oberfranken im Förderverfahren. 186 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 87,8 Millionen Euro zugesagt. Ein großer Teil der Fördermittel von maximal rund 154,4 Millionen Euro für Oberfranken ist noch offen.

96 % aller Kommunen im Förderverfahren

Bayernweit sind bereits rund 96 % aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Bereits 1.336 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 510 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden rund 22.000 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt. „Damit können künftig weitere 514.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum“, merkte Füracker an.

Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.300 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet bei einer Bandbreite von mindestens 50 Mbit/s in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent der Haushalte. Innerhalb von zwei Jahren wurden in Bayern 900.000 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen.

DK

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