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(GZ-8-2019)
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► Firmengruppe Laumer:

 

Ein starkes Stück Bautechnik

 

Begeisterung am bautechnischen Fortschritt und Freude am ständigen Dazulernen waren die Antriebskräfte, die Richard Laumer 1956 dazu bewogen, seine eigene Firma zu gründen. Seither ist im niederbayerischen Massing ein Unternehmen entstanden, das mit seiner Vielseitigkeit auf dem Bausektor überzeugt.

Ausgehend vom Stahlbetonfertigteilbau kamen sukzessive der Garagenbau, Holzbau, Komplettbau, die statische Bauwerkssanierung durch Klebeverstärkung, Risseverpressung und Spritzbeton sowie der Spezialtiefbau als weitere Betätigungsfelder hinzu. Heute wird das Unternehmen von der zweiten Generation geführt und beschäftigt inzwischen über 300 Mitarbeiter. Das Firmengelände umfasst 65.000 qm.

Breite Produktpalette

Sich auf das Wesentliche konzentrieren und bei nur einem Ansprechpartner die eigenen Vorstellungen optimal einbringen können – das sind beim Schlüsselfertigen Bauen die wichtigsten Vorteile für den Bauherrn. Die breite Produktpalette der verschiedenen Abteilungen der Firmengruppe und das hauseigene Laumersche Konstruktionsbüro halten den „direkten Draht“ noch kürzer. Das beschleunigt den Informationsfluss und bietet die Möglichkeit, auf planerische Änderungswünsche schnell reagieren zu können.

Ohne problematische Schnittstellen zwischen den einzelnen Gewerken können Bauvorhaben wie aus einem Guss realisiert werden. Als eigenständiger Bereich innerhalb der Firmengruppe verfügt die Laumer Komplettbau GmbH dabei über die Unabhängigkeit, die man braucht, um die bestmögliche Umsetzung eines Projekts durch die objektive Wahl der Bauweise und der verwendeten Materialien zu gewährleisten.

Raummodulbau

Derzeit in der Fachwelt in aller Munde ist der Raummodulbau. Die fast vollständige Verlagerung des erweiterten Rohbaus ins produzierende Werk reduziert die Bauzeiten auf ein Minimum. Die Module werden fertig auf die Baustelle geliefert, ausgestattet mit allen notwendigen Aussparungen und Elektrorohren und bereits eingebauter Fußbodenheizung. Ein Autokran setzt sie über- und nebeneinander zum ganzen Gebäude zusammen. Die rationelle Fertigbauweise erstreckt sich bei der Firmengruppe Laumer auch auf das Material Holz.

Präzisionsschnittanlagen bewerkstelligen den exakten Zuschnitt nach computerunterstützten Berechnungen – vornehmlich zur Herstellung von Nagelplattenkonstruktionen, Holzrahmenbau-Elementen, Holzdachelementen und Kantholzbindern.

Hauptbetätigungsfeld ist der landwirtschaftliche Bau. Bodenaustausch und Pfahlgründung – lange Zeit waren das die herkömmlichen Lösungsansätze, wenn es um das Problem ungenügend tragfähiger Böden ging. Seit den 1990er Jahren gibt es eine Alternative, die vielfach kostengünstiger ist: die Bodenstabilisierung nach dem CSV-Verfahren. Dabei handelt es sich um ein Gründungsverfahren, das mit Hilfe eines Schneckengestänges Stabilisierungsmaterial im Vollverdrängungsverfahren in den Boden einbringt. Erst kürzlich erfolgte die CSV-Bodenstabilisierung von Laumer beim Aufstellen der neuen Holzkugel in Steinberg am See, einer neuen Touristenattraktion im Landkreis Schwandorf (siehe obiger Bericht).

CSV-Bodenstabilisierung

Das Programm der CSV-Bodenstabilisierung wird durch das Mikropfahl-Verfahren ergänzt, das vor allem beim Bauen im Bestand, zur Auftriebssicherung etc. zur Anwendung kommt. Durchgeführt wird es von der Laumer Bausanierung, deren Tätigkeitsschwerpunkt auf der statischen Ertüchtigung von Bauwerken durch Stahl- oder Kohlefaserlamellen, -Sheets etc. liegt.

Die Freude an technischem Fortschritt war seit jeher ein grundlegender Wesenszug der Laumer Bautechnik. Nach dem „Prinzip der kleinen Schritte“ ist das Unternehmen laufend dabei, technische Neuerungen, Produktverbesserungen, Einbauteile und Materialien auf ihre Anwendbarkeit zu überprüfen und die Erkenntnisse auf seine Baukons-
truktionen zu übertragen.

DK

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