Fachthemazurück

(GZ-5-2016)
Fachthema
► Neue Heizung mit Geld vom Staat:
 
„Abwrackprämie” für Heizungsmumien in Kellern
 

Eine neue Heizung lohnt sich immer! Finanziell, da sie Heizkosten spart und sowieso ökologisch. Neue Fördermittel werden die energetische Modernisierung hier erheblich beschleunigen. Oliver Schober, Gewerbekundenberater erdgas schwaben fasst die wichtigsten Neuerungen 2016 zusammen.

Interessante Anreize zum Heizungstausch bietet die Erweiterung des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren“. Das Heizungspaket der KfW unterstützt den Einbau besonders effizienter Heizungen, wobei hier zugleich das komplette Heizsystem (Heizung und Wärmeverteilung) optimiert wird. Das Paket umfasst eine Förderung von maximal 15% und maximal 7.500 Euro je Wohnung.

Das am 1. Januar 2016 gestartete Anreizprogramm Energieef-fizienz (APEE) des Bundeswirtschaftsministerium hat als Ziel, neue Impulse für die Wärmewende im Heizungskeller zu setzen. Für den Ersatz bzw. die solarthermische Modernisierung einer ineffizienten Heizung gibt es einen Betrag von 20% des im Rahmen der MAP-Richtlinie bewilligten Zuschusses. Zudem gibt es einen einmaligen Zuschuss von 600 Euro für die Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz.

Die Förderprogramme dienen der Finanzierung von Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes bei bestehenden Wohngebäuden mittels zinsgünstiger langfristiger Kredite oder Zuschüsse.


Wer kann sich die neuen Förderungen holen?


Voraussetzungen sind:

  • Außerbetriebnahme eines nicht auf Brennwerttechnik basierenden Wärmeerzeugers
  • Einbau von Brennwerttechnik und Wärmepumpen mit Sorbtionstechnik
  • Optimierung der gesamten Heizungsanlage
  • Optimierung der Wärmeverteilung und Wärmeübergabe der Wärmeerzeuger darf nicht bzw. noch nicht der gesetzlichen Austauschpflicht unterliegen
  • Die technischen Mindestanforderungen des Programms müssen eingehalten werden.
RED

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