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(GZ-1/2-2018) 
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► Peißenberg:

 

Klimafreundliche Wärmeversorgung

 

GZ 1 2 Peissenberg

Bürgermeisterin Manuela Vanni, PWG-Geschäftsführer Martin Glink, Werner Dehmel, Geschäftsführer Bayernwerk Natur und LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann (v.l.) nahmen die neue Heizzentrale in Peißenberg in Betrieb.RED 

Bayernwerk Natur setzt mit neuer Heizzentrale in Peißenberg auf Energieeffizienz

Die Peißenberger Wärmegesellschaft (PWG) hat zum Jahreswechsel ihre neue Heizzentrale in Betrieb genommen und setzt damit auch in Zukunft auf dezentrale und klimafreundliche Wärmeerzeugung. Die Anlage für das Fernwärmenetz in Peißenberg (Landkreis Weilheim-Schongau, Oberbayern) wurde seit Anfang des Jahres für rund sechs Millionen Euro grundlegend modernisiert. Die Peißenberger Wärmegesellschaft ist ein gemeinsames Unternehmen der Bayernwerk Natur GmbH und der Lechwerke AG.

„Unsere Energiezukunft baut auf eine dezentrale und regenerative Energieerzeugung. Energieeffiziente Anlagen wie die Heizzentrale in Peißenberg tragen maßgeblich zum Gelingen der Energiewende bei. Der Umbau und die Modernisierung der Energieversorgung war ein durchaus anspruchsvolles Vorhaben. Umso mehr freuen wir uns, dass die neue Heizzentrale nun ihren offiziellen Betrieb aufgenommen hat. Für das Gelingen dieses zukunftweisenden Projektes möchte ich allen Beteiligten ganz herzlich danken“, sagte Werner Dehmel, Geschäftsführer der Bayernwerk Natur GmbH.

Neu errichtet wurden ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einer elektrischen und thermischen Leistung von je 1,6 Megawatt und zwei gasbefeuerte Kessel mit einer Heizleistung von je acht Megawatt. Die Wärme wird über die Fernwärmeleitungen direkt an Haushalte, Gewerbe- und Industriebetriebe in Peißenberg geliefert. Den im BHKW erzeugten Strom speist die PWG in das öffentliche Stromnetz ein.

„BHKW und Heizkessel sind auf den aktuellen Wärmeverbrauch abgestimmt und benötigen nun weniger Brennstoff. Im Vergleich zum bisherigen Betrieb können wir etwa 4.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, sagte PWG-Geschäftsführer Martin Glink. Als Brennstoff kommt dank der Modernisierung nun nahezu ausschließlich umweltfreundliches Erdgas zum Einsatz.

Verbundenheit zum Standort

„Die Fernwärmeversorgung in Peißenberg hat seit knapp 50 Jahren Tradition. Mit der Modernisierung der Heizzentrale und den Investitionen zeigt die PWG Verbundenheit zum Standort Peißenberg. Es freut mich, dass wir gemeinsam den Weg Richtung Energiezukunft gehen und dieses für Peißenberg wichtige Projekt jetzt erfolgreich abgeschlossen worden ist“, freute sich Manuela Vanni, Erste Bürgermeisterin des Marktes, bei der Inbetriebnahme.

Neben den Heizkesseln und dem Blockheizkraftwerk sowie der zugehörigen Infrastruktur hat die PWG auch einen neuen Kamin und eine neue Leit- und Schaltwarte errichtet. Von dort werden die Anlagen überwacht, mit dem erforderlichen Eigenbedarf versorgt und die Einspeisung des erzeugten Stroms in das öffentliche Netz gesteuert. Moderne IT-Systeme ermöglichen eine Alarmierung des Betriebspersonals bei Störungen und Online-Diagnosen der eingesetzten Erzeugungsanlagen. Ein Energiemanagementsystem bilanziert und kontrolliert schließlich die verschiedenen Energieströme und den effizienten Energieeinsatz.

Im Inneren der Anlage wurden außerdem neue Rohrleitungen verlegt. Die neuen Leitungen sowie die Schnittstellen zu Bestandsanlagen wurden mit modernen Regelventilen und zugehöriger Leit- und Sicherheitstechnik ausgerüstet. So können alle Anlagen sowohl einzeln als auch im Verbund jederzeit sicher und entsprechend den unterschiedlichen Verbraucher- und Marktanforderungen wirtschaftlich optimal eingesetzt werden.

Die Kunden haben von den in den vergangenen Monaten laufenden Modernisierungsarbeiten nichts gemerkt. Sie wurden weiterhin zuverlässig mit Wärme versorgt. Dafür kam auch eine mobile Anlage zum Einsatz, die zeitweise die verbliebene Wärmeversorgung ergänzte. Rein äußerlich hat sich das Erscheinungsbild der Heizzentrale im Norden des PWG-Geländes durch einige neue Gebäude verändert. Außerdem wurden ein nicht mehr benötigter Wärmespeicher und mehrere nicht mehr benötigte Kamine demontiert.

Die Peißenberger Wärmegesellschaft ist ein gemeinsames Unternehmen der Bayernwerk Natur GmbH und der Lechwerke AG. Über das rund 22 Kilometer lange Fernwärmenetz werden in Peißenberg derzeit rund 1.000 Kunden - Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen - mit Wärme versorgt. Die Projektdurchführung liegt beim Bereich Energiedienstleistungen der Lechwerke AG.

RED

 

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