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(GZ-19-2017) 
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Behagliche Wärmeversorgung mit Zukunft 
 

Panoramakamin

Der Schornstein spielt bei der Wärmeversorgung die Schlüsselrolle. Der Kamin- oder Kachelofen benötigt ihn genauso wie die Zentralheizung. RED

Wer heute ein Haus baut oder saniert, trifft Entscheidungen für die Zukunft – besonders im Hinblick auf die Wärmeversorgung. Welches Wärmekonzept auf Dauer effizient für Wärme sorgt, bleibt schwierig vorherzusagen. Deshalb gilt es auf maximale Flexibilität und Versorgungssicherheit zu achten - auch beim Schornsteinsystem.

Nach Berechnung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft fallen im Durchschnitt gut 45 Prozent des Energieverbrauchs in deutschen Haushalten auf die Gebäudeheizung. Ein großes Potenzial also, um Kosten zu sparen. Mit dem richtigen Heizkonzept lassen sich im Neubau oder bei der Sanierung bis zu 30 Prozent der laufenden Heizenergiekosten einsparen. Und auch die Wohnraumlüftung spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Auch wenn Gebäude über immer bessere Dämmwerte verfü- gen, bleiben Schornsteinsysteme ein wichtiger Bestandteil der Haustechnik. Sogar ein Passivhaus kommt an kalten Wintertagen nicht ohne zusätzliche Wärmequelle aus, auch wenn der Wärmebedarf gering und daher keine Zentralheizung notwendig ist. Da unmöglich vorherzusagen ist, welches Heizkonzept auf Dauer die besten Bedingungen bietet, empfiehlt es sich, auf Flexibilität zu setzen. Dabei spielt der Schornstein die Schlüsselrolle.

Brennstoffe kombinieren

„Für ein modernes Wärmekonzept bietet es sich an, verschiedene Brennstoffe zu kombinieren“, empfiehlt Jürgen Böhm, Produktmanager Schornsteinsysteme der Erlus AG. „Moderne Schornsteine sind dazu problemlos in der Lage.“ So können etwa eine Solaranlage sowie ein Kamin- oder Kachelofen ein Zentralheizungssystem sinnvoll ergänzen. Zudem ist ein Brennstoffwechsel jederzeit möglich – ohne teuer und aufwändig umbauen oder nachrüsten zu müssen.

Aktuell liegt in Sachen Wärmequellen die Zentralheizung im Trend, typischerweise ein GasBrennwertgerät mit Solaranlage oder ein Pelletkessel. Bei Passivhäusern kommt oftmals ein Elektroheizregister in der Lüftungsanlage zum Einsatz. „Was zunächst logisch erscheint, hat weitreichende Folgen: Man macht sich zu 100 Prozent von der teuersten und – im Hinblick auf den Primärenergieaufwand – schlechtesten Wärmequelle Strom abhängig“, erklärt Böhm. „Die Stromrechnung kann für die Bewohner so zur bösen Überraschung werden.“ Ein Kamin- oder Kachelofen sorgt dagegen bei Bedarf für eine schnelle und behagliche Wärme und ist zudem kostengünstig. Dank des Lüftungsnetzwerks kann sich die Wärme des Ofens sogar im ganzen Haus verteilen.

Eine zentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung kommt bei Passivhäusern standardmäßig zum Einsatz. Nach der DIN 1946 Teil 6 muss eine ausreichende Luftwechselrate in jedem Gebäude nutzerunabhängig gewährleistet sein. Damit ist die Erstellung eines Lüftungskonzepts bei Neubauten Pflicht.

Das Gleiche gilt für die Altbausanierung, wenn man mehr als ein Drittel der vorhandenen Fenster oder der Dachfläche erneuert. „Gerade bei gut gedämmten Gebäuden können Hausbewohner kaum für ausreichend Frischluft durch regelmäßiges Lüften über die Fenster sorgen“, so Böhm. Zudem geht durch das Lüften über die Fenster oder über Öffnungen in der Wand die in der Raumluft enthaltene Wärme ungenutzt nach draußen. Gleichzeitig gelangt kalte Frischluft nach innen. Eine Komfortwohnraumlüftung reduziert solche Lüftungsverluste. Mit einem integrierten Wärmetauscher holt sie einen Großteil an Energie aus der Abluft zurück und führt diese der Frischluft wieder zu.

Mit dem Lüftungsnetzwerk Via Vento S von Erlus ist der baustellengerechte Einbau in Betondecken ohne Verlust von Wohnfläche möglich. Die Schächte des Via Vento S passen in jede 17,5 cm starke Wand. Anschlüsse und Schächte lassen sich flexibel anordnen. Das Netzwerk ist mit jedem gängigen Lüftungszentralgerät mit Wärmerückgewinnung kompatibel. So senkt die Lüftung dauerhaft den Energiebedarf eines Hauses. Sie beugt Schäden vor und macht ein präzises, bedarfsgerechtes Lüften möglich, während Kälte, Pollen und Lärm draußen bleiben.

RED

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