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(GZ-19-2017) 
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 ► Deutsches Pelletinstitut informiert auf Kommunale über Brennstoffqualität:
 
Kommunale Wärmewende mit moderner Holzenergie
 

Deutsches Paletteninstitut

ENplus sichert die Qualität moderner Holzbrennstoffe. Bild: Deutsches Pelletinstitut GmbH

Als nahezu CO2-neutraler Energieträger ist heimisches Holz heute schon ein Pfeiler der Energiewende. Moderne Holzbrennstoffe wie Holzpellets und Hackschnitzel sind für den Einsatz in kommunal und gewerblich geführten Anlagen bestens geeignet. Über das Heizen mit modernen Holzbrennstoffen informiert das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) am 18. und 19. Oktober in Nürnberg auf der Kommunale (Halle 9, Stand 9 – 623). Dort werden die Zertifizierungsprogramme ENplus für Holzpellets und Hackschnitzel vorgestellt. 

Durch deren Qualitätssicherungsmaßnahmen werden hochwertige Holzbrennstoffe bereitgestellt, die für einen optimalen Heizbetrieb sorgen. Darüber hinaus geben Experten des DEPI Informationen zur Anlagenplanung, zum Lagerbau und zur Lagersicherheit sowie zu Ausschreibungsvorlagen von Holzbrennstoffen.

Kommunen sind Vorreiter in der Wärmewende In der Energiewende im Wärmesektor nehmen Städte, Gemeinde und Landkreise eine Vorreiterrolle ein. Eine klimafreundliche Wärmeversorgung von öffentlichen Gebäuden lässt sich mit modernen Holzfeuerungen einfach umsetzen. Bei der Verbrennung von Holz wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie der Baum im Laufe seines Wachstums aufgenommen hat. Pellets und Hackschnitzel verbrennen daher nahezu CO2- neutral. Ihr hohes Klimaschutzpotenzial ermöglicht eine kostengünstige Reduzierung von CO2-Emissionen, die in diesem Maße mit keiner anderen energetischen Maßnahme erzielbar ist. Der vollautomatische Betrieb der Heizanlagen sichert zudem einen komfortablen und effizienten Heizbetrieb, der fossilen Heizsystemen in nichts nachsteht.

Stabile Preise

Daneben ist die Wirtschaftlichkeit von modernen Holzheizanlagen ein großer Vorteil. Die Preise für Pellets und Hackschnitzel sind dauerhaft auf niedrigem Niveau und stabil. In den letzten zehn Jahren waren Pellets im Schnitt rund 30 Prozent günstiger als Heizöl und Erdgas. Die Investition in eine Pellet- oder Hackschnitzelanlage amortisiert sich daher bei hohem Wärmebedarf besonders schnell. Zusätzlich werden moderne Holzfeuerungen staatlich bezuschusst.

Bayern führend bei Produktion von Pellets und Hackschnitzeln

Mit modernen Holzbrennstoffen wird außerdem die regionale Wirtschaft unterstützt. So sind die Energieträger Pellets und Hackschnitzel vor allem in Bayern breit verfügbar. Im Freistaat werden mit ca. 30 Prozent die meisten Pellets in Deutschland produziert. Eine große Auswahl zertifizierter Händler liefert sie per Tankwagen direkt zum Verbraucher. Dort werden sie mit Druckluft in das Lager eingeblasen oder bei größeren Mengen abgeschüttet.

ENplus für optimalen Heizbetrieb

Für einen störungsfreien, emissionsarmen und effizienten Heizbetrieb sind neben hochentwickelter Anlagentechnik vor allem qualitätsgesicherte Brennstoffe notwendig. Die ENplus-Zertifizierung für Pellets, Hackschnitzel und Holzbriketts sichert die Qualität von der Produktion bis zur Anlieferung. Um sicherzustellen, dass es sich auch bei Ausschreibungen um ENplus-zertifizierte Brennstoffe handelt, stellt das DEPI unter www.depi.de eine Ausschreibungsvorlage zur Verfügung.

Martin Bentele, Geschäftsführer Deutsches Pelletinstitut GmbH

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