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(GZ-15/16-2017)
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 Laufwasserkraftwerk Regensburg an der Donau:
 
20.000-Volt-Schaltanlage komplett erneuert

Laufwasserwerk Regensburg

Blick auf die derzeit überströmten vier Wehrfelder des Donaukraftwerks Regensburg, das wegen der Modernisierung der 20.000-Volt-Schaltanlage derzeit abgeschaltet ist. Foto: Jan Kiver, Rhein-Main-Donau AG. RED

Schon seit einiger Zeit hören Spaziergänger beim Donaukraftwerk ein vernehmbares Rauschen. Die Donau fließt, für die aktuelle Wasserführung unüblich, statt durch die zwei Kraftwerksturbinen und die zusätzliche Triebwerksturbine über die vier Wehrfelder der Wehranlage des Kraftwerks Regensburg. Die Erzeugung von sauberem regenerativen Wasserkraftstrom muss bis Mitte August pausieren. 

Hintergrund des Wehrüberlaufs – so der Fachbegriff – ist der Umbau der 1976 errichteten 20.000-Volt-Schaltanlage. Über sie wird der im Kraftwerk erzeugte Wasserkraftstrom in das 20.000-Volt-Mittelspannungsnetz von REWAG und Bayernwerk, das in weiten Teilen Bayerns dasStromnetz von der 220-/380-VoltNieder- bis zur 110.000-VoltHochspannungsebene betreibt, eingespeist. Aus Sicherheitsgründen muss bei Wehrüberlauf auch die Bootgasse gesperrt bleiben.

REWAG, Bayernwerk, Uniper und Rhein-Main-Donau AG bitten alle Wassersportler um Verständnis, dass die Bootsgasse während der Bauarbeiten nicht benutzt werden kann. Boots- und Kanufahrer können die Bootsgasse nach Abschluss der Bauarbeiten wieder uneingeschränkt weiter benutzen. Fachleute der ELATEC POWER DISTRIBUTION GmbH sowie der Uniper Anlagenservice GmbH und der Uniper Kraftwerke GmbH, die das Donaukraftwerk betreibt, führen die Modernisierungsarbeiten aus, die weitgehend beendet sind. Auf insgesamt zehn Schaltfeldern wurden entsprechend den gewachsenen Anforderungen an ein starkes Stromversorgungsnetz die modernen Netzkomponenten errichtet. Nach der Demontage der alten Anlagenteile wurden an deren Stelle die neuen, modernen Mittelspannungs-Schaltfelder samt Leistungsschaltern und Messwandlern montiert.

Mit der Modernisierung der Schaltanlage ist eine optimale Verfügbarkeit langfristig sichergestellt. Die bestehenden Kabelleitungen der REWAG und des Bayernwerks AG blieben von der Maßnahme unberührt. Die Nutzung der Donaubrücke für den öffentlichen Verkehr ist durch die Arbeiten nicht beeinträchtigt. Rund 350.000 Euro kostet diese umfassende Modernisierungsmaßnahme.

 

RED

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