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(GZ-21-2016)
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Dorfläden beleben die Gemeinde

 

Ein neues regionales Netzwerk verbindet die Dorfläden im Landkreis Donau-Ries

Donauwörth (pm) Im Landkreis Donau-Ries wurde ein Dorfladennetzwerk initiiert. Landrat Stefan Rößle und Konversionsmanagerin Barbara Wunder hatten dazu eingeladen. Bisher existieren acht Dorfläden in der Region, ein Dorfladen steht kurz vor der Eröffnung und zwei weitere sind bereits in der intensiven Planungsphase. Immer neue Initiativen zeigen, dass diese Läden zur Aufrechterhaltung der sozialen Infrastruktur wesentlich beitragen.

21 2016 Dorf

Landrat Stefan Rößle (Mitte) und Konversionsmanagerin Barbara Wunder (2. v. r.).     Bild: Stefanie Fieger, LRA Donau-Ries

 Für die Versorgung vor Ort, vorwiegend auch für immobile Bürgerinnen und Bürger, sind sie eine wichtige Säule. Dabei sind die Dorfläden nicht nur Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch wichtige Treffpunkte im Dorf. Oftmals wird das Angebot durch ein Café oder Bistro erweitert. Um diese wichtigen Institutionen zu stärken, zu verbinden und zu unterstützen, wurde dieses Netzwerk durch das Konversionsmanagement ins Leben gerufen. Das Konversionsmanagement am Landratsamt Donau-Ries ist Teil der Stabstelle Kreisentwicklung.

Im neu gegründeten Dorfladennetzwerk schließen sich die bereits bestehenden und künftigen Dorfläden, die sich in der Planung befinden, zusammen. Das Netzwerk soll die Akteure und Engagierten der Dorfladeninitiativen in der Region an einen Tisch bringen. Gerade in regionalen Netzwerken können passgenaue lokale Strategien erarbeitet werden, betont Konversionsmanagerin Barbara Wunder.

Sie sieht Dorfläden als wichtigen Baustein im Rahmen der Strategie des Konversionsmanagements zur Stärkung des ländlichen Raums. So werden in regelmäßigen Abständen aktuelle Bedarfe diskutiert, aber auch konkrete Projekte besprochen. Ein Ziel des Netzwerkes ist die Optimierung von Vertriebs- und Vermarktungsstrukturen. Die regionalen Produkte im Landkreis Donau-Ries stehen dabei im Mittelpunkt, unter anderem die Erzeuger- und Gastronomengemeinschaft Geopark Ries kulinarisch. Eines der konkreten Projekte ist beispielsweise ein Einkaufsführer für regionale Produkte im Landkreis.

Bisher existieren in den Gemeinden Amerdingen, Daiting, Ebermergen, Huisheim Megesheim, Rögling, Tagmersheim und Wolferstadt insgesamt acht Dorfläden in der Region. Der Dorfladen in Alerheim wird in Kürze eröffnet. In den Gemeinden Oberndorf und Fünfstetten sind die Akteure derzeit in der intensiven Planungsphase. Diese große Anzahl an bestehenden Dorfläden und immer neuen Initiativen in den Gemeinden zeigt, dass Dorfläden wichtige Institutionen auf der Fläche darstellen. Dies gilt vor allem auch für immobile Bürgerinnen und Bürger.

Treffpunkte für alle

Dass viele der bestehenden Dorfläden Cafés und Bistros haben, zeigt auch, dass hier nicht nur Einkaufsmöglichkeiten geschaffen werden, sondern auch Treffpunkte für die Bevölkerung. Landrat Stefan Rößle betonte bei seiner Rede, dass damit die Aufrechterhaltung der sozialen Infrastruktur gegeben ist, was einen positiven und wichtigen Effekt darstellt.

Bei der Einrichtung von Netzwerken und Arbeitsgruppen unterschiedlichster Art konnten in der Vergangenheit viele positive Effekte wahrgenommen werden. Dass Netzwerke langfristig bestehen und erfolgreich arbeiten, bestätigt dies. Ein Vorteil von Netzwerken ist vor allem der Wissenstransfer, der Erfahrungsaustausch, das kooperative und arbeitsteilige Handeln, der fachliche Input, der Austausch von Informationen und Ideen und die gegenseitige Unterstützung.

RED

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