Aus den Kommunenzurück

(GZ-7-2019)
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► Schnelleres Internet für rund 8.500 Haushalte in Rodenbach, Freigericht und Hasselroth:

 

M-net startet Pilotprojekt mit 100 Mbit/s im Main-Kinzig-Kreis

 

Der lokale Telekommunikationsanbieter M-net startet ein Pilotprojekt für drei Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis und erhöht dabei die Internetbrandbreite von aktuell maximal 50 Mbit/s auf bis zu 100 Mbit/s im Download. Für das Pilotprojekt wurden die lokalen Netze in den drei Ortschaften Rodenbach, Freigericht und Hasselroth mit neuen Netzwerkkomponenten aufgerüstet und ein neuer Sondertarif „Surf&Fon-Flat 100 Regio Spezial“ eingeführt. Das Angebot steht ab sofort für rund 8.500 angeschlossene Haushalte in der Pilotregion zur Verfügung. Der neue Tarif ist ausschließlich über die M-net Vertriebspartner und M-net Medienberater in der Region sowie ab Ende April auch über die Website von M-net buchbar.

Klaus Schejna, Bürgermeister der Gemeinde Rodenbach, Richard  Zebisch, Niederlassungsleiter von M-net, Sibylle Hergert, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH, Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter, und Uwe Gütl vom M-net Vertriebspartner Eltrotec (v. l.) beim symbolischen Knopfdruck vor dem Rathaus Rodenbach.
Klaus Schejna, Bürgermeister der Gemeinde Rodenbach, Richard Zebisch, Niederlassungsleiter von M-net, Sibylle Hergert, Geschäftsführerin der Breitband Main-Kinzig GmbH, Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter, und Uwe Gütl vom M-net Vertriebspartner Eltrotec (v. l.) beim symbolischen Knopfdruck vor dem Rathaus Rodenbach.

Um den Breitbandausbau im Main-Kinzig-Kreis weiter voranzutreiben, gehen M-net sowie die Breitband Main-Kinzig GmbH den nächsten wichtigen Schritt. Gemeinsames Ziel ist es, die verfügbaren Internetbandbreiten kontinuierlich zu erhöhen. Daher werden im Rahmen eines Pilotprojekts aktuell Anschlussraten von bis zu 100 Mbit/s bereitgestellt. Die technische Grundlage bietet das neue VDSL2 Übertragungsprofil 35b ohne Vectoring, bei dem der Frequenzbereich für die Datenübertragung im Vergleich zum herkömmlichen VDSL von 17 auf 35 Megahertz erweitert wurde.

Über die im Main-Kinzig-Kreis ausgebaute Infrastruktur, bei der ein leistungsstarkes Glasfasernetz bis hin zu den lokalen Verteilerkästen verlegt wurde, ermöglicht der neue Standard bis zu 100 Mbit/s im Downstream sowie bis zu 20 Mbit/s im Up-stream.

Ausgereifte Technik

„Das Pilotprojekt ist für uns die konsequente Fortführung unseres Engagements im Main-Kinzig-Kreis“, erklärt Richard Zebisch, M-net Niederlassungsleiter für den MKK. „Das Profil 35b ohne Vectoring bietet eine technisch ausgereifte und schnell umsetzbare Möglichkeit, die Download-Raten für unsere Kunden von 50 Mbit/s auf 100 Mbit/s zu verdoppeln. Schon wenige Tage nach der technischen Umsetzung können wir erste Auftragseingänge verzeichnen und haben bereits erste Kunden auf den Spezialtarif umgestellt.“

Für einen weiteren möglichen Roll-Out der neuen Technologie in den regionalen Netzen von M-net gibt es derzeit noch keine konkreten Planungen; dieser ist nicht zuletzt abhängig von den Ergebnissen der laufenden Pilotphase. Nach einem Testzeitraum von sechs Monaten wird das Pilotprojekt technisch ausgewertet und auch der tatsächliche Kundenbedarf an höheren Bandbreiten in der Region analysiert.

Gemeinsam das Bürgernetz im MKK voranbringen

„Durch das gemeinsame Engagement der Breitband Main-Kinzig GmbH mit M-net ist der Main-Kinzig-Kreis nach heutigen Maßstäben sehr gut mit Breitband-Internet versorgt. Im Zuge einer nachhaltigen Vorsorgepolitik ist es aber auch wichtig, die Infrastruktur für den Bedarf der Zukunft vorzubereiten und rechtzeitig die technischen Weichen zu stellen, um das Bürgernetz weiter voranzubringen. Deshalb begrüßen wir die Initiative von M-net, im Rahmen des Pilotprojekts neue Übertragungsreserven auszutesten“, so Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Breitband Main-Kinzig GmbH.

Zukunftsfaktor schnelles Internet

„Schnelles Internet wird für Kommunen immer mehr zum Zukunftsfaktor als Wirtschaftsstandort wie auch als Lebensraum“, ergänzt der Bürgermeister der Gemeinde Rodenbach, Klaus Schejna. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass Rodenbach als eine der drei ersten Gemeinden für das Pilotprojekt ausgewählt wurde. Die Verdoppelung der zur Verfügung stehenden Bandbreiten für unsere Bürger ist ein wichtiger Schritt für die weitere Zukunftsfähigkeit der Region.“

 

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