Aus den Kommunenzurück

(GZ-24-2018)
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► 20 Jahre Messe München in Riem:

 

Zwei neue Messehallen vollenden visionäre Idee

 

Mit einem Festakt in Anwesenheit zahlreicher Wirtschaftsvertreter und Politiker aus dem In- und Ausland feierte die Messe München die Vollendung einer visionären Idee. Mit der Einweihung ihrer neuen Hallen C5 und C6 sowie des neuen Conference Center Nord beging die Messe München zeitgleich ihr 20-jähriges Jubiläum am Standort Riem. Nach nur zwei Jahren Bauzeit verfügt das Unternehmen jetzt insgesamt über 18 Hallen mit einer Ausstellungsfläche von 200.000 Quadratmetern.

Von links: Franz Xaver Peteranderl, Präsident Handwerkskammer für München und Oberbayern, Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe München, Hubert Aiwanger, Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie, Dr. Eberhard Sasse,  IHK-Präsident. Bild: Messe München
Von links: Franz Xaver Peteranderl, Präsident Handwerkskammer für München und Oberbayern, Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe München, Hubert Aiwanger, Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie, Dr. Eberhard Sasse, IHK-Präsident. Bild: Messe München

Damit ist das 1998 eröffnete Messegelände in Riem den ursprünglichen Plänen gemäß vollendet. Die Kosten für die neuen Hallen und den Konferenzbereich in Höhe von rund 105 Millionen Euro finanzierte die Messe aus eigener Kraft, ohne Zuschüsse der Gesellschafter.

„Das 20-jährige Jubiläum der Messe München in Riem und zugleich ihre bauliche Vollendung feiern wir als Erfolg von Menschen mit Visionen, Kreativität und Mut“, betonte Messechef Klaus Dittrich.

„Der Bedarf für die neuen Hallen war schon lange gegeben: Bei vier Weltleitmessen waren jahrelang sämtliche Hallen ausgebucht“, erklärte Dittrich und wies darauf hin, dass die Nachfrage weiterhin kontinuierlich steige. Dabei nehme besonders die Nachfrage aus dem Ausland zu.

Dittrich: „Von Riem aus haben wir die Messe München Schritt für Schritt zum Global Player aufgebaut. Die Vollendung des Messegeländes in Riem ist ein wichtiger Meilenstein für unseren Erfolg auch in der Zukunft.“

Mit ihren Messeveranstaltungen und Kongressen stärkt die Messe München den Wirtschaftsstandort München und Bayern. Durch sie wird München regelmäßig zum weltweit wichtigsten Treffpunkt für zahlreiche Branchen und zum Hotspot für wirtschaftliche und technische Innovationen.

Zukunftsförderung: Die Messe München als Wirtschaftsmotor

Auf die Bedeutung der Messe München wies Hubert Aiwanger, Bayerns Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, der zugleich neu gewählter, erster stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Messe München ist, hin:

„Die Messe München ist eine der Kronjuwelen der bayerischen Wirtschaft. Sie stärkt den Wirtschaftsstandort Bayern, national wie international. Jeder investierte Euro führt zu weiteren zehn Euro, die dem Einzelhandel, den Restaurants, Hotels, Taxifahrern wie auch Handwerksbetrieben zu Gute kommen.“

Münchens Oberbürgermeister und Vorsitzender des Aufsichtsrats, Dieter Reiter, bezeichnete die „vorbildlich auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz“ ausgerichtete Anlage als „architektonisch schönstes“ und „grünstes Messegelände der Welt“. Dem Oberbürgermeister zufolge „trägt die Messe wesentlich zur Prosperität der Stadt München bei“.

Zur Historie der Messe München

1992 gaben die beiden Hauptgesellschafter der Messe München, die Stadt München und der Freistaat Bayern, grünes Licht, eine neue Messe auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Riem zu bauen. „Ohne diesen mutigen Entschluss würde München heute im internationalen Messegeschäft keine Rolle mehr spielen“, zeigte sich Messechef Klaus Dittrich sicher.

1998 zog die Messe von ihrem alten Standort auf der Theresienhöhe auf das weitläufige Gelände des ehemaligen Münchner Flughafens Riem. Hier begann der enorme Aufschwung der Messe München: 1998 betrug der Konzernumsatz rund 175 Millionen Euro. 2016 wurde ein Rekordumsatz von 428 Millionen Euro erzielt. Auch im Jubiläumsjahr 2018 hat das Unternehmen großen wirtschaftlichen Erfolg. Das vergangene Jahr konnte mit Bestmarken und bis zu zweistelligen Wachstumsraten bei einzelnen Messen abgeschlossen werden.

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