Aus den Kommunenzurück

(GZ-17-2017) 
Aus den Kommunen
 Oberfrankens Neustadt bei Coburg und Thüringens Sonneberg:
 
Erstmals grenzüberschreitender Tag der Franken
 

Tag der Franken

V. r.: Oberfrankens Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler, der oberfränkische Bezirksheimatpfleger Prof. Günter Dippold, Frank Rebhan, Oberbürgermeister von Neustadt bei Coburg, Bürgermeister Dr. Heiko Voigt (Sonneberg), Bezirksrätin und zweite Bürgermeisterin von Neustadt bei Coburg, Elke Protzmann und Martin Stingl, Kulturbürgermeister von Neustadt bei Coburg. Foto: Bezirk Oberfranken. RED

Der Tag der Franken wird im Jahr 2019 erstmals grenzüberschreitend gefeiert. Das teilte Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler bei einer Pressekonferenz in Neustadt bei Coburg mit. Der Bezirkstag von Oberfranken hatte sich zuvor einstimmig für die gemeinsame Bewerbung der Partnerstädte Neustadt bei Coburg (Oberfranken) und Sonneberg (Thüringen) ausgesprochen.

Frank Rebhan, OB von Neustadt bei Coburg sowie der Bürgermeister der thüringischen Stadt Sonneberg, Dr. Heiko Voigt, zeigten sich in der kultur.werk.stadt in Neustadt bei Coburg überglücklich. Kein Wunder, schließlich erhielten die beiden Partnerstädte den Zuschlag zur Austragung der Schlussveranstaltung zum Tag der Franken im Jahr 2019. Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler lüftete das Geheimnis, für welchen Austragungsort der Schlussveranstaltung sich der Bezirkstag von Oberfranken in nicht-öffentlicher Sitzung letztlich entschieden hatte.

„Die Entscheidung für die gemeinsame Bewerbung der Städte Neustadt bei Coburg und Sonneberg soll deutlich machen, dass Franken über die Landesgrenzen Bayerns hinaus beheimatet waren und sind. Beide Nachbarstädte haben die jahrzehntelange Trennung und die Wiedervereinigung in besonderer Weise erlebt“, begründete Dr. Denzler die Entscheidung auch im Hinblick darauf, dass sich im Jahr 2019 der Fall der Mauer zum 30. Mal jährt. Sonneberg und Neustadt bei Coburg hätten eine längere gemeinsame Geschichte als eine geteilte, erinnerte der Bezirksheimatpfleger Prof. Günter Dippold bei der Pressekonferenz an die vielen gemeinsamen Verflechtungen. Grenzen seien vor allem auch Berührungsräume und gerade in der heutigen Zeit immer mehr fließend. Er freue sich sehr, die Ausgestaltung des ersten länderübergreifenden Tags der Franken federführend übernehmen zu dürfen. Das Konzept soll nun in den kommenden Monaten gemeinsam erstellt werden.

Fest steht jedoch bereits, dass auch der Tag der Franken 2019 wieder dezentral stattfinden wird. Wie bereits 2013 und 2016 werden auch in knapp zwei Jahren wieder alle fränkischen Kommunen dazu aufgerufen sein, sich unter einem speziellen Motto an den Feierlichkeiten zu beteiligen. „Die Resonanz auf dieses „oberfränkische Modell“ und unseren dezentralen Ansatz war überwältigend. Wir werden daran auch beim nächsten Tag der Franken unter der Regie Oberfrankens daran festhalten“, verspricht Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler auch die Kommunen mit fränkischen Wurzeln zu berücksichtigen, die außerhalb der drei Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken liegen.

Denzler wies darauf hin, dass der Tag der Franken im Jahr 2006 vom Bayerischen Landtag ins Leben gerufen wurde, um an fränkische Traditionen sowie die Innovationskraft und das Entwicklungspotential Frankens zu erinnern. Seither wechseln sich Ober-, Mittel- und Unterfranken im Jahresrhythmus mit der Organisation der Festveranstaltung am ersten Sonntag nach dem 2. Juli ab. Im Jahr 2019 wird die Abschlussveranstaltung somit am 7. Juli stattfinden.

RED

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