Aus den Kommunenzurück

(GZ-12-2017) 
Aus den Kommunen
 Auszeichnung für sechs Rathauschefs:
 
Bürgermeister des Jahres
 

12 2017 Bgm des Jahres

Strahlende Gesichter bei der Preisverleihung im Rathaus in Unterammergau (v. l.): Florian Hoffrohne (Geschäftsführer Ammergauer Alpen GmbH), Bürgermeister Josef Pössinger (Ettal), Dr. Franz-Stephan v. Gronau (LKC), Bürgermeisterin Gisela Kieweg (Bad Bayersoien), Bürgermeister Rupert Speer (Saulgrub), Dr. Stefan Detig (Detig RSW), Landrat Anton Speer (Landkreis Garmisch-Partenkirchen), Bürgermeister Michael Gansler (Unterammergau). Bild: www.Ramona-Duenisch.de

Sechs Bürgermeister der Ammergauer Alpen, Gisela Kieweg (Bad Bayersoien), Arno Nunn (Oberammergau), Karl-Heinz Reichert (Bad Kohlgrub), Rupert Speer (Saulgrub), Michael Gansler (Unterammergau) und Josef Pössinger (Ettal), sind gemeinsam zu den „Bürgermeistern des Jahres“ gekürt worden. Die Auszeichnung wurde ihnen in Anwesenheit von Landrat Anton Speer (2. v. r.) im Unterammergauer Rathaus überreicht. Ausgelobt wird der jährliche, landesweite Preis für besondere kommunalpolitische Verdienste von den Kanzleien LKC aus München sowie DETIG aus Pullach.

Die sechs Bürgermeister wurden für die über zehnjährige interkommunale Zusammenarbeit ihrer Gemeinden und die 2004 erfolgte Gründung der Ammergauer Alpen GmbH ausgezeichnet, die seitdem zahlreiche gemeinsame Projekte umgesetzt hat.

Bündelung von Ressourcen

So konnten die Übernachtungs- und Gästezahlen deutlich gesteigert werden, seit 2011 können Busse in der Region kostenlos genutzt werden und es wurde eine Initiative gestartet, die Ammergauer Alpen als Naturpark anzuerkennen. Darüber hinaus bündelt die Gründung der kommunalen Energie GmbH Ressourcen in der Region und fördert die Nutzung von Ökostrom aus Wasserkraft von einem regionalen Erzeuger. Die Fachjury um Altbürgermeister Rolf Zeitler (Unterschleißheim), Bürgermeister a.D. Eckhard Kalinowski (Taufkirchen) und Dr. Franz-Stephan von Gronau, Partner bei der LKC-Gruppe, lobte in ihrer Begründung vor allem die „vertrauensvolle Zusammenarbeit, mit der die Förderung eines nachhaltigen Tourismus in den Ammergauer Alpen besser, effizienter und kostengünstiger gestaltet wurde.“

Übergeben wurde der Preis von Rechtsanwalt Dr. Stefan Detig, Geschäftsführer der Detig Rechtsanwaltsgesellschaft und Altbürgermeister der Gemeinde Pullach im Isartal. In seiner Laudatio hob Detig besonders die Verantwortung gegenüber kommender Generationen hervor, die durch großes Engagement und Kreativität der beteiligten Personen eine besondere Wertschätzung erfahren habe und anderen Kommunen als Vorbild dienen könne.

„Die gemeinsame Gründung der Ammergauer Alpen GmbH durch insgesamt sechs Gemeinden ist ein klarer Beweis dafür, dass „Kirchturmpolitik“ der Vergangenheit angehört“, ergänzte Jurymitglied Dr. Franz-Stephan v. Gronau, Partner bei LKC. „Ausgezeichnet werden heute sechs Bürgermeister, die Nachhaltigkeit im Tourismus und Bürgerfreundlichkeit über die Gemeindegrenzen hinweg umsetzen.“ Das gemeinsame Marketing für die heimische Region bedürfe, so v. Gronau, viel Fingerspitzengefühl – sowohl nach außen in Richtung der touristischen Zielgruppen als auch nach innen gegenüber der eigenen Bevölkerung.

Bestätigung und Ansporn

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung für unsere Gesellschafter“, sagte Florian Hoffrohne, Geschäftsführer der Ammergauer Alpen GmbH, bei der Preisverleihung stellvertretend für die Bürgermeister der sechs Gemeinden. „Der Preis ist eine große Bestätigung unserer geleisteten Arbeit und zugleich ein Ansporn, diesen Weg gemeinsam mit den Bürgern und unseren engagierten Mitarbeitern weiter zu gehen.“

Geehrt werden neben den Bürgermeistern gleichzeitig auch die Gemeinderatsmitglieder, die zuständigen Verwaltungsmitarbeiter und die Mitarbeiter der Ammergauer Alpen GmbH, ohne die solche Projekte nicht beschlossen und erfolgreich durchgeführt werden könnten. Neben der Auszeichnung erhalten die Gemeinden der Ammergauer Alpen steuerliche und rechtliche Beratungsleistungen von der LKC-Gruppe für eine örtliche gemeinnützige Einrichtung in Höhe von 2.000 Euro.

RED

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