Gute Vorsätze zum neuen Jahr
Dienstag, 17. Januar 2012

stefan_roessleLiebe Leserinnen
und Leser,

was hat das alte Jahr gebracht? Was muss im neuen Jahr anders und/oder sogar besser werden?

Diese und ähnliche Fragen stellen sich die meisten Menschen zum Jahreswechsel. In der Familie und auf traditionellen Neujahrsempfängen, im kleinen und im großen Kreis kommt man zusammen, stößt auf das neue Jahr an, tauscht gute Wünsche aus, fasst Vorsätze und plant Unternehmungen. Man sollte die Messlatte jedoch nicht so hoch legen, dass man nur noch darunter durchschlüpfen kann, am Ende des Jahres sollten zumindest einige Vorsätze und Vorhaben umgesetzt sein.


Was nimmt sich die Kommunalpolitik für das Jahr 2012 vor?

Nun, zunächst wünschen wir uns eine stabile Gesundheit, damit wir für alle Herausforderungen und Vorhaben gut gerüstet sind. Denn wir haben Einiges zu tun:

- Diskussion um Eurostabilität
- Finanzielle Herausforderungen
- Umsetzung der Energiewende
- Förderung ländlicher Raum
- Bildungspolitik
- Demographische Entwicklung
- Kinderbetreuung
- dazu eine Vielzahl von Kommunalwahlen.

Wie wollen wir uns diesen Herausforderungen entgegenstellen? Der europäischen Finanzkrise kann der bayerische Kommunalpolitiker nicht trotzen, jedoch ist mit einem ausgeglichenen Haushalt ein solides Fundament gelegt, das vorbildlich in ganz Europa ist. Wohl auch aus diesem Grund ist die Zufriedenheit der bayerischen Bevölkerung mit der CSU als Regierungspartei laut der neuesten Umfrage von Infratest-dimap weiter gestiegen, nämlich auf 65 Prozent.

Einen besonderen Schwerpunkt will die KPV Bayern in diesem Jahr bei der Förderung im ländlichen Raum setzen. Die Attraktivität Bayerns wächst zwar stetig. In den vergangenen 20 Jahren sind 1,3 Millionen Menschen nach Bayern gezogen, der ländliche Raum konnte davon jedoch nicht profitieren. Schwindende Einwohnerzahlen und damit verbunden schwindende Infrastruktur von ärztlicher Versorgung über schließende Schulen und fehlenden Einkaufsmöglichkeiten schaffen keinen Aufschwung. Wie die Kommunalpolitik dem entgegenwirken kann, wollen wir in unseren nächsten Sitzungen intensiv diskutieren.

Gleichzeitig müssen wir die Aufgaben der Ballungsräume wie Wohnungsnot und Verkehrsprobleme, fehlende Kinderbetreuungseinrichtungen im Auge behalten. Dabei ist der Kommunalpolitiker angehalten, mit größtmöglicher Transparenz seine Arbeit zu gestalten und den Bürger bestmöglich zu informieren, damit er vor Reaktionen wie bei Stuttgart 21 verschont bleibt und die hohen Erwartungen in puncto Vorbild, Werte und Seriosität erfüllt. Damit ein Kommunalpolitiker all diese Aufgaben lösen kann, bietet die KPV Bayern Schulungen an. Wir bemühen uns unsere künftigen Gemeinderäte, Stadträte, Bürgermeister und Oberbürgermeister optimal auf ihre Tätigkeit vorzubereiten.

Ich glaube, wir sind in der KPV in diesem Jahr auf einem guten Weg. Jammern gilt nicht, wir packen an!

Ihr Stefan Rößle

(GZ-01/02-2012)