| Paul Wolff-Stelen in Schwarzenbek: Beispielhaftes Engagement von Verwaltung und Gemeinde |
| Freitag, 14. Oktober 2011 | |
Ausgesprochen positiv gestaltet sich das Verhältnis zwischen der Friedhofsverwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde, den Gemeindemitgliedern und den Bürgerinnen und Bürgern der Kleinstadt Schwarzenbek bei Hamburg. Dies zeigt sich vor allem an der vorbildlichen Gestaltung der beiden Friedhöfe, die ohne ein überdurchschnittliches Engagement so nicht hätte umgesetzt werden können.![]() Das Stelenensemble des Herstellers Paul Wolff auf dem Friedhof Schwarzenbek. Bild: André Czajka Ein Beispiel: Durch die Spenden einzelner Bürger konnten Parkbänke, Brunnen und Wasserstelen angeschafft und sogar die Restaurierung einer 100 Jahre alten Engelsfigur realisiert werden. Getragen werden diese besonderen Aktivitäten durch ein Verhältnis gegenseitiger Wertschätzung: Die Friedhofsverwaltung geht aktiv auf die Bürgerinnen und Bürger zu, berücksichtigt deren Bedürfnisse und bezieht sie in wesentlichen Entscheidungsfindungen mit ein. So geschehen auch bei der Neuerrichtung eines „Urnenstelen-Gartens“: Zunächst wurde am „Tag des Friedhofs“ die konkrete Idee des Friedhofsleiters Matthias Schmieder der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf Grund der ausschließlich positiven Resonanz auf die Urnenwände genehmigte der Kirchenvorstand das Vorhaben, Urnenstelen zu errichten, umgehend. Nach der Besichtigung einer schon bestehenden Anlage des Friedhofsausstatters Paul Wolff, der bereits seit über zehn Jahren Lieferant beider Friedhöfe ist, konkretisierte der Friedhofsausschuss sein Vorhaben: Stelen in unterschiedlicher Höhe wurden als Ensemble geplant. Zwei Stelengruppen mit jeweils 18 Kammern in unterschiedlicher Größe zur Aufnahme von bis zu vier Aschekapseln oder zwei Überurnen wurden von dem Mönchengladbacher Unternehmen geliefert und aufgestellt. Der Bruttopreis inklusive Montage betrug 20.000 €. Blumenaufstellung neben Stelen möglich Die Friedhofsverwaltung mit Herrn Schmieder ist darauf bedacht, den Angehörigen entgegenzukommen: So sind – anders als bei anderen Friedhöfen – der Gestaltung der Urnenkammer-Abdeckplatten durch Steinmetze kaum Grenzen gesetzt und auch das Aufstellen von Schalen und Blumen vor und neben den Stelen ist möglich. Der angenehme Nebeneffekt für die Friedhofsverwaltung liegt auf der Hand: das besondere Engagement der Kirchenmitglieder und der Angehörigen der Verstorbenen. 50 Kammern Im Herbst wird darüber entschieden, ein komplett neues Grabfeld mit Urnenwänden für etwa 50 Kammern vom gleichen Hersteller anzulegen. Und das nicht nur, um ein einheitliches Gestaltungsbild zu bewahren, sondern auch wegen der Produktqualität. So ist Paul Wolff mit dem RAL-Gütezeichen 502/3 für Urnenbestattungssysteme zertifiziert. Das Unternehmen entspricht somit den sehr strengen Normen der deutschen RAL-Gütegemeinschaft Friedhofsysteme e. V. Umweltfreundliche und würdevolle Verwendung Die Prüf- und Gütebestimmungen legen fest, dass die Urnensysteme und -anlagen eine langfristige Belegung sowie eine pietätvolle, umweltfreundliche und würdevolle Verwendung über mehre Mindestruhepflichten gewährleisten. Die Zertifizierung garantiert bei allen Paul Wolff-Produkten eine gleich bleibende Qualität auf hohem Niveau – sowohl für die Herstellung und die Konstruktion der Urnenbestattungssysteme als auch für die vielfältigen Zusatzausstattungen. red. (GZ-19-11) |