Halbzeit in der kommunalen Wahlperiode
Sonntag, 17. April 2011

stefan_roessleLiebe Leserinnen und Leser,


Halbzeit! Bei einem Fußballspiel müssen alle Spieler zur Halbzeit in die Kabine. Der Trainer blickt zurück auf die erste Halbzeit und gibt Ziele und Strategien vor für die zweite Spielhälfte. Die Mannschaft startet auf jeden Fall motiviert in die zweite  Halbzeit.


Halbzeit ist auch in der kommunalen Amtsperiode von 2008 bis 2014. Drei Jahre sind die Gemeinderäte, Stadträte und Kreisräte mit ihren Bürgermeistern und Landräten im Amt. Damit ist es auch für die Kommunalpolitiker Zeit, eine Halbzeitanalyse vorzunehmen. Konnten wir die Infrastruktur für die Bürgerinnen und Bürger verbessern, haben wir Versprochenes erreicht oder auf den Weg gebracht, sind wir auf dem richtigen Weg für eine moderne und zukunftsfähige Kommune?

Die bayerischen Kommunen sind trotz der Krise im vergangenen Jahr Investitions- und Innovationsmotor. Den hohen Bildungsstandard Bayerns konnten wir erhalten, die Bilanz der Ausbildungs- und Arbeitsplätze ist sehr gut, die Infrastruktur konnte weiter verbessert werden und die Finanzbasis unserer Kommunen ist äußerst solide. Ein Ergebnis, mit dem wir zufrieden sein können. Der Blick zurück ist richtig und wichtig. Doch dieser allein ist nicht genug. Ein Fußballspiel ist nicht nach 45, sondern erst nach 90 Minuten zu Ende. Und: Einen Vorsprung kann man bis zur letzten Minute verspielen.

Deshalb dürfen wir uns auf der positiven Bilanz nicht ausruhen. Strukturwandel und steigende Sozialausgaben, neue Wege der Energieversorgung, die Breitbandversorgung im ländlichen Raum, Forschung, Bildung und Innovation fordern uns auch die nächsten Jahre. Unser Wählerauftrag gilt bis 2014. Die zweite Halbzeit beginnt.

Mein Fazit: Sportsgeist ist gefragt! Wir sind gut im Spiel und wollen am Ende gewinnen. Für unsere Heimat, für die Lebensqualität und für unsere Bürgerinnen und Bürger.

Ihr
Stefan Rößle

(GZ-08-2011)