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Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen: Trauer um Landrat Franz Xaver Uhl
GZ-17-2011
Mittwoch, den 14. September 2011 um 03:00 Uhr

Trauer und Bestürzung im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen: Landrat Franz Xaver Uhl ist im Alter von 56 Jahren gestorben. Uhl war Geschäftsführer des Gebietsausschusses Naturpark Altmühltal, ab 1994 war er Bürgermeister von Beilngries. Von 1996 bis 2008 fungierte Uhl als Kreisrat des oberbayerischen Landkreises Eichstätt, wo er ab 2002 auch Fraktionsvorsitzender der örtlichen CSU war. Seit den Kommunalwahlen in Bayern 2008 war er Landrat des mittelfränkischen Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen tätig.

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Franz Xaver Uhl †. 


Uhl begann seine Amtszeit mit großen Hoffnungen der Bevölkerung. Bald setzte er ein Regionalmanagement in Aktion, das schon in Kürze positive Akzente setzte. Er ging seine Arbeit mit großem Elan an, versuchte an mehreren Stellen zugleich, von ihm erkannte Rückstände aufzuholen. Der CSU-Politiker konnte bald alle Fraktionen des Kreistags für sich und seine neuen Ansätze in der Kreispolitik gewinnen und war schon nach wenigen Monaten ein unumstrittener Landkreischef.

Eine Lungen- und Herzmuskelentzündung warf ihn im Oktober 2010 aus der Bahn. Er musste monatelang pausieren und war lange Zeit in Krankenhäusern. Im April 2011 konnte er seine Arbeit wieder aufnehmen. Nach nur zwei Wochen erkrankte er Mitte Mai 2011 erneut, diesmal an Leukämie. Er begab sich in stationäre Behandlung in die Uniklink Würzburg. Die Landratsgeschäfte wurden in diesen Monaten von seinem Stellvertreter, dem Meinheimer Bürgermeister Robert Westphal, geführt.

An der Trauerfeier in Beilngries nahm auch Ministerpräsident Horst Seehofer teil, der den Verstorbenen als einen „Vater des modernen Tourismus“ würdigte. Seehofer sagte, er habe Uhl seit den gemeinsamen Zeiten am Eichstätter Landratsamt in den 70er Jahren gekannt, die Verbindung sei auch später nicht abgerissen. Der Ministerpräsident wörtlich: „Ich habe ihn lieb gewonnen und in mein Herz aufgenommen. Er war ein feiner Kerl, den wir vermissen werden.“    -fa-



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