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Grabenlos für den Naturschutz
GZ-15-2011
Montag, den 08. August 2011 um 03:00 Uhr

Mennicke Rohrbau saniert für Wassergruppe Marktheidenfeld mit Close-Fit-Lining

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Überzeugende Close-Fit-Technik. r

Über 8.000 Gebiete stehen bundesweit unter Naturschutz. Viele übernehmen für unseren Alltag zentrale Funktionen. Allein in Bayern dienen mehr als zehn Naturparks der Trinkwassergewinnung, so auch das Naturschutzgebiet Weihersgrund. Zur Erhaltung einer ausgezeichneten Wasserqualität rehabilitierte Mennicke im Gewinnungsgebiet bei Marktheidenfeld Brunnenleitungen im Close-Fit-Verfahren.


Klar und unbelastet versorgen die Quellen im Naturschutzgebiet Weihersgrund über drei Tiefbrunnen rund 22.000 Einwohner mit Trinkwasser. 60 Liter pro Sekunde aus über 50 Metern Tiefe. In die Qualität der Wassergewinnung investiert die Wassergruppe Marktheidenfeld viel. Bis zum 100-jährigen Verbandsjubiläum im kommenden Jahr sollen die Arbeiten zur Sanierung und Erweiterung der Verbandsanlagen abgeschlossen sein. Für die Erneuerung der Brunnenleitungen und der Zuleitung zum Maschinenhaus im Einsatz war das bayerische Rohrleitungsbauunternehmen Mennicke Rohrbau.

Kleine Baustelle, große Wirkung

Aufgelöste Dichtringe in den Muffen hatten dazu geführt, dass das Wasser aus den PVC-Leitungen in das Erdreich austrat. Auf einer Gesamtlänge von 1.790 Metern wurden die maroden Leitungen (DN 150 und DN 175) des Kiesel-, Gold- und Forstratsbrunnens durch den Einzug von PE-Inlinern SDR 17 grabenlos erneuert. „Eine offene Bauweise war von vornherein ausgeschlossen“, gibt Markus Warmuth-Baron, Niederlassungsleiter Nord, rückblickend an. „Dafür wäre die Flora und Fauna der Umgebung zu empfindlich.“ Eine raffiniertere Methode musste her. Nahezu ohne Baugruben einsetzbar, nahtlos anliegend und langlebig war das Faltrohrrelining durch Close-Fit optimal gewählt.

Die thermomechanische Technologie erlaubt eine schnelle und umweltschonende Installation und garantiert zugleich ein dauerhaft dichtes, vor Innenkorrosion geschütztes Rohr. Letzteres war besonders wichtig, da das Grundwasser am Weihersgrund kohlensäureaggressiv ist. Durch den hohen Anteil an freier Kohlensäure bot sich für die Brunnenleitungen das diffusionsoffene Polyethylen als bestgeeigneter Baustoff an.

Aufwändiges Vorgehen

Zur Umgehung von Tabuzonen mussten Winden mancherorts 150 Meter von der Baugrube entfernt postiert werden. Nicht minder aufwändig gestaltete sich die Bewältigung der Fliesssande. Häufig auftretende Quellen sind die Folge der artesischen Brunnen vor Ort und bilden nasse feinsandige Böden der Klasse zwei. „Unsere PE-Schweißer mussten hier unter erschwerten Bedingungen volle Leistung bringen“, so Warmuth-Baron. Schweißtechnisch routiniert verbanden Mennickes Spezialisten die PE-Liner innerhalb kürzester Zeit.

Mit dem modernen Close-Fit-Verfahren renovierte Mennicke die Wassergewinnungsanlage im Weihersgrund zügig und reibungslos. Die Brunnenleitungen in der Talaue bei Marktheidenfeld sind damit technisch wieder auf dem neuesten Stand. r

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