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GZ-15/16-07
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Donnerstag, 2. August 2007 |
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Gestern hat mein Chef gesagt ...
„Wann lernt diese Frau endlich,
dass Cleverness nichts mit
Klugheit zu tun hat. Gegen die
Kardinaltugend der Weisheit
ist ihre Effekthascherei doch
politisches Fastfood.“ Mein
Chef, der Bürgermeister, schüttelte
seinen Kopf - über wen
wohl? Genau: Fanny Bacher.
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GZ-14-07
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Mittwoch, 18. Juli 2007 |
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Gestern hat mein Chef gesagt ...
„Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze - das ist nicht von mir, aber trotzdem gut.“ Mein Chef, der Bürgermeister, zitierte den irischen Spötter Oscar Wilde, als er die Druckvorlagen für Fanny Bachers Materialien zum bevorstehenden Stadtratswahlkampf durchsah.
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GZ-13-07
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Mittwoch, 4. Juli 2007 |
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Gestern hat mein Chef gesagt ...
„Es werde Licht! Diese plakative
Forderung steht schon in
der Bibel. Die Fähigkeit, die
natürliche Dunkelheit mittels
künstlichem Licht zu durchdringen,
ist eine der großen
zivilisatorischen Errungenschaften,
die den Menschen
vom Affen abheben.“ Mein
Chef, der Bürgermeister, ärgerte
sich über eine von einem
Fernsehsender angestoßene
Diskussion, wonach
die Kommunen in Deutschland ganz schreckliche
Klimakiller wären, weil sie so üppige
Straßenbeleuchtungen vorhielten.
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GZ-11-07
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Mittwoch, 6. Juni 2007 |
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Gestern hat mein Chef gesagt ...
„Man muss bei der Kommunikation
von Politik die Leute
abholen, wo sie sind. Neue
Zeiten brauchen neue Wege.“
Mein Chef, der Bürgermeister,
gab gerade ein Interview für
die Heimatzeitung, in dem er
seinen neuen Podcast-Auftritt
erklärte.
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GZ-12-07
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Mittwoch, 6. Juni 2007 |
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Gestern hat mein Chef gesagt ...
„Hurra, weißer Rauch steigt in Berlin auf. Über die unschuldigen Kindlein des Landes wird sich bald ein Füllhorn von Bundesmitteln zum Krippenbau ergießen.“ Mein Chef, der Bürgermeister, hatte einen seiner sarkastischen Tage, als die Nachricht kam, dass der Bund bis 2013 vier Milliarden Euro in ein Sondervermögen zum Krippenausbau einzahlen möchte.
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GZ-10-07
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Mittwoch, 16. Mai 2007 |
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Gestern hat mein Chef gesagt ...
„Jedesmal, wenn man einen
Witz erzählt, betritt man ein
Minenfeld. Unbeschadet raus
kommt man nur, wenn man das
Terrain sorgfältig erkundet.“
Mein Chef, der Bürgermeister,
ärgerte sich über den zweiten
Bürgermeister, der sich arg in
die Bredouille gebracht hat,
weil er unbedacht einen Witz
erzählte.
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GZ-09-07
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Donnerstag, 3. Mai 2007 |
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Gestern hat mein Chef gesagt ...
„So, meine Lieben: Man
muss dem Ochsen manchmal
auch gepflegt eins zwischen
die Hörner geben können.“
Mein Chef, der Bürgermeister,
freute sich diebisch, dass er
zwei Miesepeter fürs erste einbremsen
konnte, die im Jahr
vor der nächsten Wahl angefangen
haben, schlechte Stimmung
in seiner Partei zu machen.
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