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Fachthema: Wasser / Abwasser
Herausforderung für moderne Gesellschaften: Sanierungskonzepte für die Schätze unter der Erde
GZ-17-2013
Mittwoch, den 11. September 2013 um 02:00 Uhr
Der bewusste Umgang mit Abwässern und eine systematische Einführung von Kanalisationen und Abwasser-Klärungen haben in den letzten 150 Jahren in Deutschland zu sehr guten hygienischen Lebens- und Arbeitsbedingungen beigetragen. Die öffentliche Kanalisation kann heute als wahrer Schatz unter der Erde bezeichnet werden, immerhin wird ihr Wert auf 687 Mrd. Euro geschätzt. Doch diese Kanalisation ist nun in die Jahre gekommen. Nachhaltige Sanierungskonzepte sind gefragt, um die Kanalisation und damit den hohen Hygienestandard in Deutschland zu erhalten.

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„Die Erneuerung und Instandhaltung unseres Kanalnetzes muss mit Nachdruck vorangetrieben werden“, so Bundesminister Dr. Peter Ramsauer, hier bei der Übergabe des neuen Forderungskataloges der Aktionsgemeinschaft „Impulse pro Kanalbau“ durch RA Manfred D. Zehe, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrieverbandes Steine und Erden e.V. Bild: BIV

Den Forderungskatalog können Sie sich am Ende dieses Berichtes herunterladen.

Sanierungsart Anwendungsgebiet Beispiel Wirtschaftlichkeit
Reparatur Punktuelle, örtlich begrenzte Schäden

Abdichtung einer Rohrverbindung mit Roboter   

Geringe Kosten,
Geringe Nutzdauer:
ca. 2-15 Jahre
Renovierung Streckenschäden
(z.B. lange Risse) oder zahlreiche Einzelschäden
(z.B. undichte Muffen)

Auskleidung einer ganzen Haltung mit einem hartzgetränkten Glasfaserschlauch         

Mittlere Kosten, 
Mittlere Nutzungsdauer:
ca. 25-50 Jahre 

Erneuerung   

 

Gesamter Kanal ist stark geschädigt oder hydraulische Leistungsfähigkeit soll erhöht werden  

 

Erneuerung einer Haltung in offener Bauweise    

Hohe Kosten,
Hohe Nutzdauer:
ca. 50-100 Jahre 

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Millioneninvestitionen ins Trinkwasser
GZ-15-2013
Montag, den 05. August 2013 um 02:00 Uhr
Fernwasser Mittelmain verbessert die Versorgungssicherheit im Zweckverbandsgebiet

Main-Spessart. Um die Gemeinden im Verbandsgebiet weiter sicher mit Wasser versorgen zu können, muss der Zweckverband Fernwasser Mittelmain (FWM) in den kommenden Jahren tief in die Tasche greifen. Mehr als 20 Millionen Euro werden bis 2020 wohl nötig sein, um Hochbehälter, Pumpwerke und Schächte zu sanieren und die Mengenverteilung zu regeln. In dieser Summe sind außerdem 3,2 Millionen Euro für eine neue Verbindungsleitung zwischen Reichenberg und Kist enthalten.
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Bayerisches Wasserkraftforum
GZ-14-2013
Donnerstag, den 18. Juli 2013 um 02:00 Uhr

Vielen Dank an alle die dabei waren. Wir freuen uns, dass wir so viele interessierte Gäste am 17. Juli 2013 in Würzburg willkommen heißen durften. In Ausgabe 15-16/2013 der Bayerischen GemeindeZeitung, die Anfang August erscheint, wird eine Dokumentation der Veranstaltung veröffentlicht. Wer diesen Sonderdruck als PDF zugeschickt haben möchte, wende sich bitte an die Emailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

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Konzessionsrichtlinie: Kommunen entscheiden selbst über Wasserversorgung!
GZ-12-2013
Mittwoch, den 03. Juli 2013 um 02:00 Uhr
Verhandlungen zwischen Europäischem Parlament, Mitgliedsstaaten und Kommission auf der Zielgeraden

Die neuesten Entwicklungen bei den Verhandlungen zur Konzessionsvergaberichtlinie laufen nach Meinung des Vorsitzenden der CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, Markus Ferber, in die richtige Richtung. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass unsere bewährte kleinteilige Struktur der bayerischen Wasserversorgung auch in Zukunft erhalten bleiben wird.“
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Ökonomen würden von einer Win-Win-Situation sprechen: Algen sollen Kläranlagen effektiver machen
GZ-12-2013
Dienstag, den 02. Juli 2013 um 02:00 Uhr
Algen könnten künftig verunreinigtes Wasser klären und gleichzeitig zur Energiegewinnung eingesetzt werden. Noch ist das Zukunftsmusik. Eine Pilotstudie von Forschern der Leuphana Universität Lüneburg und der Ostfalia Hochschule in Suderburg zeigt aber, dass es dabei nicht bleiben muss. Algen können nämlich relativ problemlos Phosphat aus dem Wasser entfernen. Unter Biotechnologen gelten sie daher schon seit langem als Hoffnungsträger für eine schonendere Wasser-Aufbereitung.
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DEKRA weist auf erweiterte Pflichten der Eigentümer hin: Auf Legionellen-Gefahr schnell reagieren
GZ-09-2013
Donnerstag, den 02. Mai 2013 um 02:00 Uhr
Mit der erneuten Änderung der Trinkwasserverordnung im Dezember 2012 werden Immobilienbesitzer noch stärker in die Pflicht genommen. Werden Legionellen im Trinkwassersystem festgestellt, muss sich der Eigentümer unverzüglich und ohne weitere Aufforderung durch das Gesundheitsamt auf die Suche nach den Ursachen machen. Dies kommt häufiger vor, als viele denken: Durchschnittlich wird in etwa zehn Prozent der Proben ein Legionellenbefall über dem Maßnahmenwert festgestellt.
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Neues von Sabrina

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„Bereite Fremden einen guten Empfang, denn auch du wirst ein Fremder sein.“ Dieses Zitat des französischen Schrift-stellers Roger Ikor hat sich der Bürgermeister auf seine Fahnen geschrieben. Für ihn hat das Flüchtlingsthema nicht nur mit humanitärer Verpflichtung zu tun; es birgt auch Chancen für die Gesellschaft. >>

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