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Bayerischer Qualitätspreis 2013: Der Freistaat setzt Maßstäbe
GZ-07-2013
Freitag, den 05. April 2013 um 02:00 Uhr
Auszeichnung für wirtschaftsfreundliche Gemeinden

Zum 21. Mal verlieh die Bayerische Staatsregierung in der Münchner Residenz den Bayerischen Qualitätspreis. In der Kategorie „wirtschaftsfreundliche Gemeinde“ wurden dabei insgesamt fünf Preisträger gewürdigt. Prämiert wurden bayerische Gemeinden, die optimale wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen und dabei den Qualitätsgedanken konsequent umsetzen. Zur Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit wurde 2013 erstmals ein Sonderpreis für wirtschaftsfreundliche und innovative Kooperationsprojekte mehrerer Kommunen mit Modellcharakter ausgelobt.


Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die Stadt Rain (Landkreis Donau-Ries), die Stadt Weiden i.d.OPf. und die Gemeinde Oberschneiding (Landkreis Straubing-Bogen) sowie der Zweckverband Gewerbegebiet Wörth-Wiesent (Landkreis Regensburg) und die Arbeitsgemeinschaft Rennsteig (Landkreis Kronach). Bei einer Feierstunde überreichten Wirtschaftsminister Martin Zeil und Innenstaatssekretär Gerhard Eck den Preis in Form einer Glaspyramide. Am Wettbewerb hatten in diesem Jahr auf Vorschlag von bayerischen Wirtschaftsorganisationen und den Bezirksregierungen 17 Städte und Gemeinden teilgenommen.

Exzellente Produkte

„Qualität aus Bayern setzt weltweit Maßstäbe. Nur ein Höchstmaß an Qualitätsbewusstsein lässt exzellente Produkte und Dienstleistungen entstehen und ist für die Unternehmen Erfolgsfaktor, Wettbewerbsvorteil und Alleinstellungsmerkmal zugleich. Alle Preisträger haben dies eindrucksvoll bewiesen“, betonte Wirtschaftsminister Zeil.

Säule für den Erfolg

Die Qualität der Gemeinden, insbesondere im Bereich von Infrastrukturprojekten und einer wirtschaftsfreundlichen Verwaltung, sei eine entscheidende Säule für den unternehmerischen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Bayern. Die Kommunen spielten hierbei eine maßgebliche Rolle, schafften sie doch die Rahmenbedingungen und beeinflussten so aktiv die Standortentscheidungen von Unternehmen.

Beispiel Rain: Die kreisangehörige Stadt im schwäbischen Landkreis Donau-Ries mit ihren knapp 9.000 Einwohnern wartet mit vielfältigen Initiativen auf, um die Attraktivität des Standorts sowohl für Bürger als auch für die ansässige Wirtschaft zu steigern. Mit dem Projekt „Bayertor“ wurde ein Zentrum für Kultur, Bildung und Gesundheit in zentraler Lage geschaffen.

Vorbildliche Maßnahmen

Insbesondere die Belebung der Innenstadt durch Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung kann als vorbildlich bezeichnet werden. Ein durchgängiges Angebot der Kinderbetreuung vom ersten bis zum 14. Lebensjahr führt zur optimalen Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Aufgrund einer vorausschauenden Bauland- und Erschließungspreispolitik in den vergangenen Jahren haben sich viele Firmen im Industriegebiet der Stadt Rain niedergelassen. Mit der Ausweisung neuer Flächen als Industriegebiet sollen weitere Mittelstandsbetriebe für den Standort gewonnen werden. Hierbei setzt die Stadt Rain erfolgreich für die Belange von Gewerbe- oder Industrieunternehmen ein und steht bei der Ansiedlung sowie beim Bau oder der Erweiterung mit Rat und Tat zur Seite. Auf diese Weise wurden in den letzten Jahren mehr als 150 Arbeitsplätze in der Region geschaffen.

Marken von Weltruf

Beispiel Weiden: In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich in Weiden Industrie und Gewerbe stark gewandelt. Die bis dahin vorhandene Monostruktur von Glas und Porzellan wurde abgebaut und durch Unternehmen des Fahrzeugbaus, der Kunststoffbe- und verarbeitung sowie des Bereichs Mikroelektronik ergänzt. Marken von Weltruf wie Bauscher, Seltmann und Nachtmann mit hochwertigem Hotel- und Haushaltsporzellan sind „Global Player“ und bilden auch heute noch ein gewichtiges Standbein für den produzierenden Sektor.
Präzisionsteile von der Formel 1 bis zum 3-Liter-Auto werden bei Hör Technologie gebaut und Kameraobjektive für den weltweiten Filmmarkt bei „Vantage“ in Weiden entwickelt. Deutschlands größte Werkstatt und Autoersatzteilkette, die Firma Autoteile Unger (ATU), hat ihren Sitz in Weiden.

Attraktives Angebot

Im Bereich des Handels - der Name Witt Weiden bürgt dafür - konnte die Stadt ihre schon sehr gute Einzelhandelszentralität weiter ausbauen und bietet darüber hinaus im Bereich der Dienstleistungen ein attraktives und leistungsstarkes Angebot. Innerhalb der Region Oberpfalz-Nord nimmt die Stadt Weiden in der Oberpfalz eine Vorrangstellung auf wirtschaftlichem Gebiet ein. Dies beweist die hohe Wirtschaftskraft der Stadt.

Führungskräfte halten

Mit dem reichen Angebot an „weichen Standortfaktoren“ will Weiden Führungskräfte anwerben und halten. Die 1994 gegründete Hochschule Amberg-Weiden trägt ihren Teil dazu bei. Oft ist die Hochschule in vielen Rankings in der absoluten Spitze zu finden. Was noch viel wichtiger ist: Vier von fünf Absolventen gehen als Nachwuchsführungskräfte direkt in heimische Unternehmen. Mit den Studiengängen Betriebswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen und dem Studiengang „European business und language studies“ ist der Weidener Teil der Hochschule international ausgerichtet.

Gewerbegebiet Wörth-Wiesent

Beispiel Zweckverband Gewerbegebiet Wörth-Wiesent: In der östlich von Regensburg gelegenen Gemeinde Wiesent stehen im Gewerbegebiet Wörth-Wiesent, das durch die direkte Anbindung an die Autobahn A3 (Nürnberg-Passau) verkehrstechnisch optimal erreichbar ist, freie Flächen zur Verfügung. Die Größe des Gewerbegebietes beträgt 161.000 m² bei einer Nettobaufläche von 126.000 m². Der Preis liegt inkusive Erschließung bei 53 Euro/m². Für das Gebiet ist eine unterschiedliche bauliche Nutzung zugelassen: Zur Verfügung stehen ein Industriegebiet (GI), ein Gewerbegebiet (GE) sowie ein eingeschränktes Gewerbegebiet (eGE).

Ausgezeichnete Lage

Das Gewerbegebiet „Wörth-Wiesent“ zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Lage direkt neben der A3, Anschlussstelle Wörth a.d.Donau-Wiesent, aus. Die Stadt Regensburg ist nur 25 km entfernt und über die A3 in 15 Minuten zu erreichen.

Die Stadt Wörth/Donau und die Gemeinde Wiesent gehören regionalplanerisch zum „Allgemeinen ländlichen Raum“ und sind als Unterzentrum mit der Funktion eines zentralen Doppelortes dargestellt. Mit dieser regionalplanerischen Einordnung wird der siedlungsstrukturelle Zusammenhang hervorgehoben und die Entwicklung einer weitgehenden Schwerpunktbildung mit einem gemeinsamen Versorgungs- und Siedlungskern angeregt.

Neben den allgemeinen Zielsetzungen der Schaffung regionaler Arbeitsplätze und der Stärkung der regionalen Wirtschaft beabsichtigen die Stadt Wörth und die Gemeinde Wiesent qualitativ hochwertige Gewerbestandorte zu schaffen. DK

GZ-07-2013

 

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