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Zum 50. Geburtstag von Dillingens Landrat Leo Schrell: Ehrungen „mit Sang und Klang“
GZ-12-07
Dienstag, den 26. Juni 2007 um 15:04 Uhr

Augsburgs Landrat Karl Vogele: Große Wertschätzung über Parteigrenzen hinweg -
Einsatz für die schwäbische Heimat vielseitig gewürdigt

Dillingen (jdt). Von ansteckendem Optimismus und seinen bäuerlichen Wurzeln geprägt ist der Dillinger Landrat Leo Schrell, der seinen 50. Geburtstag feiern konnte. Zu den vielen Gratulanten aus allen Bevölkerungskreisen gehörten Politiker aus allen Parteien, Kommunalpolitiker, Vereine, die Kirchen und - mit „Sang und Klang „ - Musikkapellen und Gesangsgruppen. Hinzu kamen nicht zuletzt die Repräsentanten Schwabens und die Landratskollegen.

 
In deren Namen überbrachte von persönlicher Verbundenheit zeugende Glückwünsche der Bezirksverbandsvorsitzende Schwabens im Bayerischen Landkreistag, der Augsburger Landrat Dr. Karl Vogele. Er betonte: „Wir dürfen immer wieder mit Bewunderung erleben, wie Du Dich mit Konsequenz, Nachhaltigkeit und Entscheidungsfreude für ‘Deinen’ Landkreis und unsere schwäbische Heimat einsetzt“.

Souveräner Sieg

Bei der Landratswahl am 11. Juli 2004 setzte sich Schrell (FUW) schon im ersten Wahlgang mit 53,5 Prozent der Stimmen gegen drei Mitbewerber durch: MdL Georg Winter (CSU) 29,7 Prozent, Bernd Steiner (SPD) 14,6 Prozent und Hermann Mack (REP) 2,1 Prozent. Schrell trat die Nachfolge des langjährigen Dillinger Landrates Dr. Anton Dietrich (CSU) an, der im Alter von 61 Jahren gestorben war. 14 Jahre lang, ab 1990, hatte Leo Schrell als Bürgermeister der Großgemeinde Buttenwiesen gewirkt.

Herzliche Glückwünsche zum 50. Geburtstag übermittelten dem Jubilar Präsident Dr. Uwe Brandl und das Geschäftsführende Präsidialmitglied Dr. Jürgen Busse. Sie erinnerten an den Einsatz von Schrell als Kreisvorsitzender, Bezirksvorsitzender und Landesschatzmeister im Bayerischen Gemeindetag sowie im Hauptausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Lücke hinterlassen

Wörtlich schrieben Dr. Brandl und Dr. Busse u. a.: „So sehr wir uns gefreut haben, dass Dich die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Dillingen zu ihrem Landrat gewählt haben, so sehr bedauern wir noch heute die Lücke, die Du bei uns hinterlassen hast...Es ist uns immer ein Vergnügen gewesen, Dir auch menschlich begegnen zu dürfen. Deine offene Art, Deine Gradlinigkeit und Dein Humor haben Dich zu einem großen Sympathieträger beim Bayerischen Gemeindetag gemacht.“

Mit dem besonderen Dank für die gute Zusammenarbeit verbunden war der telefonische Glückwunsch von Regierungspräsident Ludwig Schmid für Leo Schrell. „Weiterhin eine glückliche Hand“ wünschte dem jung gebliebenen 50-jährigen Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert: „Mit Tatkraft und Ideenreichtum hast Du die Geschicke der Gemeinde Buttenwiesen vertreten...Als Kreisvorsitzender des Gemeindetages warst Du für Vieles Motor und Impulsgeber...Als Landrat konntest Du für Deinen Landkreis schon viel Gutes erreichen.“

Visionär und zuverlässig

In der Gratulation von Landrat Dr. Vogele, Augsburg, hieß es weiter: „Gestaltungswille, Visionen und Zuverlässigkeit sind Kennzeichen Deiner überzeugenden Arbeit...Mit Deiner ausgleichenden Art genießt Du über die Parteigrenzen hinweg große Sympathie und Wertschätzung“.

Landrat Hubert Hafner, Günzburg, hob in seinem Glückwunsch hervor, dass es Schrell in verhältnismäßig kurzer Zeit gelungen sei, für den Kreis Dillingen „ein neues Profil zu entwickeln“. Diese positive Arbeit sei geschehen mit großem Einsatz, Kreativität, Mut und Bravour.

Anruf aus Norwegen

Ebenso wie Hafner dankte der Donau-Rieser Landrat Stefan Rößle dem Dillinger Kollegen für gute Zusammenarbeit und dessen erfolgreichen Einsatz als Vorsitzender von „Donautal Aktiv“. Rößle gratulierte telefonisch aus Norwegen, wo er mit seiner Familie in Urlaub weilte. Darüber hinaus überbrachte stellvertretender Landrat und Bürgermeister Franz Oppel, Kaisheim, schriftliche Glückwünsche von Stefan Rößle und ein Geschenk. Oppel war auch als Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetages im Kreis Donau-Ries voller Anerkennung für die beispielhafte Zusammenarbeit.

Der Dirigent

Im Hof des Landratsamtes Dillingen brachte der Musikverein Binswangen Landrat Schrell ein stimmungsvolles Ständchen, mit dem „Parade-Defiliermarsch“ von Franz Bummerl und dem „Laridah-Marsch“ von Max Hempel, wobei der so Geehrte selbst zum Taktstock griff. Für die Musiker gratulierten Vorstand Konrad Bühler und Dirigent Christoph Günzel, für den württembergischen Nachbarkreis Heidenheim dessen Landrat Hermann Mader.

Hellebarde übergeben

Von viel Herzlichkeit bestimmt war ein Geburtstagsfest in der Heimatgemeinde Unterliezheim. Im „Klosterbräu“ konnte Leo Schrell u. a. die Landratsstellvertreter Angela Rieder, Hans-Jürgen Weigl (Oberbürgermeister von Dillingen) und Alfred Schneid, Bezirksrat Helmuth Zengerle, aber auch Regionaldekan Gottfried Fellner, die Kreisvorsitzende des Gemeindetages, Bürgermeisterin Hildegard Wanner, Höchstädt, und viele Freunde begrüßen.

Bürgermeister Michael Waldenmayr und 2. Bürgermeister Peter Hurler (zugleich Vorstand des SC Unterliezheim) dankten für die besondere Heimatverbundenheit des Jubilars. Diese sei auch zum Ausdruck gekommen bei seinem Einsatz als Gemeinderat von 1984 bis 1994 und als lange Jahre sehr erfolgreicher Fußballer des SC und Jugendtrainer. Der Historische Bürgerverein Gundelfingen ernannte Schrell, mit der Übergabe einer Hellebarde zum „Ehrennachtwächter“. r (GZ-12-07)

16-schrell

Die Kreisvorsitzende des Bayerischen Gemeindetages im Landkreis Dillingen, die Höchstädter Bürgermeisterin
Hildegard Wanner, gratulierte ihrem Vorgänger Landrat Leo Schrell herzlich zum 50. Geburtstag.
Bild: -jdt-
 

 

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